Die neue Crema: Röster des Jahres

Immer, wenn die erste Crema rauskommt, schaue ich zuerst welche Themen ich auch habe oder hatte. Und ich freue mich jedes Mal, wenn es viele Überschneidungen gibt. Warum? Weil mir das zeigt, dass ich mit meiner Themenauswahl wieder richtig lag. Und manche Themen hatte ich der Redaktion von Crema sogar voraus.

So zum Beispiel Mallorca. Mir war schon lange klar, dass diese Insel bedeutend mehr drauf hat, als Bettenburgen und Ballermann, nämlich zahlreiche sehr schöne Cafés und ergiebige Röstereien. Zwei der in Crema beschriebenen Röstereien hatte ich bereits in meinem Blog: Mistral und Arabay. Auch das Ca‘n Joan de S‘aigo bleibt nicht unerwähnt. Fast noch mehr freut mich, dass das Kaffeemagazin noch acht weitere Tipps für mich hat. Bei meinem nächsten Mallorca-Besuch – sollte sich die Corona-Lage wieder mal entspannen – wird mir so bestimmt nicht langweilig.

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Auch mit einer anderen Story lag ich wohl im Trend: Sara Nuru, die zusammen mit ihrer Schwester Sali die Rösterei Nuru-Kaffee gegründet hat. Doch bei diesem Projekt geht es um mehr, als nur den Verkauf von Kaffee aus Äthiopien. Eng verbunden mit der Kaffeerösterei sind Hilfsprojekte, die vor allem die Selbständigkeit von Frauen in Sara Nurus zweiter Heimat ermöglichen sollen. Das Interview mit dem Topmodell, das heute mehr Geschäftsfrau als Werbeikone ist, ist lesenswert!

Auch die Rösterei des Jahres hatte ich schon auf dem Schirm. Dass der Unterhachinger Familienbetrieb Supremo das Rennen macht, ist keine große Überraschung. Dass Supromo für mehr als einen hervorragenden Kaffee gut sind haben sie schon als „Ausstatter“ der Ausstellung „Kosmos Kaffee“ im Deutschen Museum in München bewiesen. Bereits drei Kaffees der Rösterei habe ich bereits getestet: Kosmos Kaffee, Kosmos Espresso und Turrón – ein vorzüglicher Robusta-Kaffee aus Mexiko.

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Die Kaffeerösterei Supremo wurde übrigens schon 2018 von der Redaktion des Magazins „Der Feinschmecker“ als beste Rösterei Bayerns ausgezeichnet. Außerdem haben sie mit „Das große Kaffeebuch“ einen Führer durch ihre Welt des Kaffees im Programm, der deutlich mehr ist, als ein Katalog. Bisher habe ich Supremo nur im Deutschen Museumbesucht, vielleicht steht ja demnächst eine Visite in Unterhaching an.

Natürlich ist das noch nicht alles, was die neue Crema-Ausgabe zu bieten hat. Es gibt noch viel Interessantes über Kaffee-Rezepte mit Ei, das Kaffeeland Indien, Brew Stories, Brew Ratio und vieles mehr. Aber das müsst Ihr schon selber lesen!

 

Nächsten Montag geht es wieder weiter mit Kaffee-Cocktails und morgen kommt die letzte Folge der Goldener-Steig-Reihe.

 

 

 

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