Samiotisches Kaffee-Tagebuch: Ankunft im Hotel Ireon Beach

Der dritte Grund, der mir zeigt weshalb es gut war über die FTI zu buchen, war die Betreuung durch die Reiseleitung vor Ort, namentlich durch Silke Koopmann, die von der Ankunft bis zur Abreise für uns Reisende zuständig war, die uns mit Tipps vom Restaurant, über individuelle Ziele auf der Insel, bis zur Buchung von Ausflügen behilflich war. Das hier zwar – obwohl nur am Rande bemerkt – an prominenter Stelle.

Zurück zur Reise! Silke Koopmann organisierte am Flughafen für uns vier Neuankömmlinge im Hotel Ireon Beach ein Taxi. Zuerst das Positive: das Hotel hat eine tolle und doch ruhige Lage in Ireon, einem ehemaligen kleinen Fischerdorf, dessen Tourismus sich in erträglichen Grenzen abspielt und von dem ich während meines Aufenthalts mindestens drei verschiedene Schreibweisen gesehen habe: Ireon, Iraion, Ireo, die Variationen mit Akzenten lasse ich mal weg.

Das Hotel selbst wird von einem reizenden, älteren Ehepaar geleitet, ist sehr sauber und halt bereits in die Jahre gekommen. Die Zimmer sind einfach und – wie gesagt – sehr sauber. Was fehlte, obwohl bei der Buchung in Aussicht gestellt: Klimaanlage, TV, Kaffeemaschine und, was mich am meisten schmerzte, ein Kühlschrank. Eigentlich schade.

Zwei Besonderheiten will ich noch erwähnen. Zum einen das Radio aus archaischer Zeit mit nur zwei Programmen: an und aus! Eine Wahl des Senders war leider nicht gegeben. Zum Glück gab es auf dem festgelegten Sender griechischen Pop. Außerdem hatte ich ein kleines Reiseradio mit dabei. Für Musik war also gesorgt.

Die andere Besonderheit war der Triton T80, der mich beim Duschen mit Wasser versorgte. Auch hier war die Programmwahl begrenzt: kalt, warm 1 und warm 2. Mit warm 1 konnte man Pinguine erschrecken, mit warm 2 Kaffee aufgießen. Es dauerte einige Zeit, bis ich mich mit dieser Art der Warmwasserversorgung halbwegs anfreunden konnte. Schließlich gelang das Duschen unfallfrei ohne Frostbeulen und Brandblasen.

Schön war allerdings der kleine Balkon, auf dem ich allabendlich in mein Tagebuch schrieb. Neben den zahlreichen Fotos, die ich im Urlaub gemacht habe, meine wichtigste Erinnerungsstütze. Als Basis für meine zahlreichen Ausflüge durchaus geeignet – Tavernen, Geschäfte und Strand in unmittelbarer Nähe – nur einen Kühlschrank, den hätte ich wirklich gerne gehabt.

Zeit für meinen ersten griechischen Kaffee auf Samos….

2 Gedanken zu “Samiotisches Kaffee-Tagebuch: Ankunft im Hotel Ireon Beach

  1. Die spartanische Ausstattung und das abgewohnte Ambiente erinnert mich jetzt sehr an das Hotel in Wien, in dem ich die vergangenen drei Tage zugebracht habe. Allerdings hat es dort nicht einmal ein Radio gegeben. Und die Wasserleitungen gaben sehr seltsame und jammervolle Geräusche von sich, wenn man am Waschbecken den Hahn aufdrehte. 😀

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..