Lidl: Mehr Nachhaltigkeit in Erzeugerländern

Lidl baut auf sein bisheriges Rohstoffprogramm auf und übernimmt mit einer umfassenden Rohstoffstrategie Verantwortung für Mensch und Umwelt entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bis 2025 will das Unternehmen Rohstoffe beziehen, die unter umweltfreundlicheren und sozialverträglicheren Bedingungen angebaut wurden. Dazu gehört etwa der Waldschutz und die Stärkung der Arbeitnehmerrechte. Als Ergebnis einer Risikoanalyse stehen 13 Rohstoffe wie beispielsweise Fisch, Kaffee und Baumwolle im Fokus, die vergleichsweise große ökologische und soziale Auswirkungen haben und gleichzeitig von hoher Relevanz für das Lidl-Sortiment sind. Für jeden Rohstoff hat Lidl spezifische Ziele und Maßnahmen definiert.

Neben einer regelmäßigen rohstoffspezifischen Risikoanalyse etabliert Lidl durch den verstärkten Einsatz von Zertifizierungen Standards, fördert nachhaltige Produktalternativen im Sortiment und engagiert sich in Multi-Stakeholder-Initiativen sowie branchenübergreifenden Projekten. Auf diese Weise wirkt der Lebensmitteleinzelhändler über sein Sortiment hinaus auf Veränderungen im Markt und in der Branche zur nachhaltigeren Beschaffung von Rohstoffen ein. Bereits heute arbeitet das Unternehmen mit verschiedenen unabhängigen Organisationen zusammen und setzt auf Zertifizierungen wie beispielsweise Fairtrade und Rainforest Alliance für Kaffee, Tee und Kakao.

Wie kann zeitnah eine branchenweit einheitliche Nachhaltigkeitskennzeichnung von Lebensmitteln in Deutschland umgesetzt werden, um den nachhaltigen Konsum zu fördern? Dieser Frage ging Lidl erst im April mit rund 60 Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der Veranstaltung „Lidl im Dialog“ nach. Als Grundlage teilte das Unternehmen dazu zu Beginn seine Praxiserfahrungen mit der Nachhaltigkeitskennzeichnung Eco-Score, die Lidl als erster deutscher Händler in allen Berliner Filialen bei Kaffee-, Tee- und Molkereiprodukten testet.

„Wir werden die Impulse aus diesem Dialog mitnehmen und sind offen, im Austausch mit verschiedenen Interessensvertretern weitere Systeme einer Nachhaltigkeitskennzeichnung zu prüfen. Dadurch wollen wir zeitnah einen pragmatischen Ansatz erarbeiten, mit dem wir einen nachhaltigen Konsum fördern können und der für alle Teilnehmer der Branche einheitlich umsetzbar ist“, erläutert Christoph Graf, Geschäftsleiter Einkauf bei Lidl in Deutschland, die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer Nachhaltigkeitskennzeichnung.

Bildrechte und Quelle: ots/obs, Lidl Deutschland, Original-Content von: Lidl, übermittelt durch news aktuell.

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