Kaffee-Kommissare: Nick Zakos

Nick Zakos, Halbgrieche und Star der Münchner Mordkommission, ist urlaubsreif. Doch aus Ferien wird nichts, weil auf einer griechischen Insel die Leiche einer deutschen Urlauberin gefunden wird. Da es sich um die Ehefrau eines ranghohen bayerischen Politikers handelt, wird Nick um Amtshilfe gebeten. Nick ist alles andere als begeistert — Griechenland kann ihm gestohlen bleiben, seit sein Vater die Familie verlassen hat. Doch als er schließlich auf der Dodekanes-Insel ankommt, erwacht seine griechische Seele zum Leben — nicht zuletzt wegen der attraktiven Inselpolizistin Fani. Und in genau diese Seele muss er eintauchen, um den äußerst verwickelten Fall zu lösen, denn griechische Rache ist süß…

Hier findet zusammen, was zusammen gehört: da Nick Zakos in München aufgewachsen ist, sieht er vieles durch seine „deutsche Brille“. Daher ist er auch von seinem Auslandseinsatz anfangs nur mäßig begeistert. Und jetzt geht das auch noch zu Lasten des lang ersehnten gemeinsamen Urlaubes mit seiner Freundin Sarah. Die Idee aber Sarah auf die idyllische Dodekanes-Insel Pergoussa mitzunehmen und dabei zu versuchen eine Mordermittlung und den Urlaub unter einen Sonnenhut zu bekommen, könnte sich als schwieriger erweisen, als gedacht.

Kaffee-Kommissare? Einige Berufe sind ohne Kaffee nicht denkbar, wie zum Bespiel Taxifahrer, Journalisten, Blogger und natürlich Kommissare. Wer will, der kann seinen eigenen Beruf gerne in diese Liste aufnehmen. Ein Grund für Coffeenewstom sich einige koffeinabhängige Vertreter ihrer Zunft hier mal genauer anzuschauen. Eines haben nämlich alle gemeinsam: sie erwecken Urlaubsgefühle, beziehungsweise Sehnsüchte bei den Lesern. Diesmal verschlägt es uns in die Dodekanes…

Stella Bettermann ist Halbgriechin und lebt mit ihrer Familie in München, wo sie als Journalistin und Autorin arbeitet. Sie studierte Sozialpädagogik in München. Ihre Arbeit als Journalistin begann sie 1989 für die Frauenmagazine Elle und Freundin, dann war sie bis 2006 als Ressortleiterin für das Magazin Bunte tätig. Viele Jahre schrieb sie auch für den Focus – seit dessen Gründung im Jahre 1993 und noch bis heute – im Ressort Modernes Leben/Entertainment. Seit 1995 ist sie alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Ihre Griechenlandbücher „Ich trink Ouzo, was trinkst du so?“ und „Ich mach Party mit Sirtaki“ waren Spiegel-Bestseller. „Griechischer Abschied“, der erste Krimi der Reihe „Kommissar Nick Zakos ermittelt“ war ihr Krimi-Debüt.

Für Nick Zakos hat dieser Ausflug Konsequenzen. In den insgesamt vier bis heute erschienenen Bänden wird diese verloren geglaubte Verbindung zu seiner zweiten Heimat Griechenland nie mehr ganz abreißen und nach Hydra, Rhodos und Athen führen. Mehr verrate ich jedoch nicht, außer das Zakos während seiner Ermittlungen natürlich jede Menge griechischen Kaffee und Frappé trinkt. Beides würde ich auch unbedingt als Begleitung zur Lektüre empfehlen. Kaffee und Krimi zusammen – Griechenlandfeeling pur!

Quellen: Wikipedia, Klappentexte, Ullstein; Die Nick-Zakos-Reihe ist im Ullstein-Verlag erschienen.

4 Gedanken zu “Kaffee-Kommissare: Nick Zakos

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