Wortman Projekt #Ordnung: Corona-Regeln

Dieses Bild zeigt einen Cappuccino, den ich am Ende eines Mittagessens mit meinem Vater getrunken habe. Dieses Treffen in einem Restaurant war nur möglich, weil wir uns an die Regeln gehalten haben, in diesem Fall, weil wir nachweisen konnten, das wir geimpft sind. Und das wurde auch kontrolliert, was ich persönlich begrüße, denn das Eigenverantwortung nicht funktioniert, das erlebe ich täglich in meinem Taxi.

Alles in Ordnung? Diese Form der Ordnung, also das halten an spezielle Regeln in Krisenzeiten, mag lästig sein, sie hilft aber auch die Schwierigkeiten zu überwinden. Diejenigen, die gegen diese Regeln sind, sind die, die nicht mitmachen wollen, aber trotzdem alle Freiheiten für sich beanspruchen. So kann aber Ordnung nicht funktionieren. Interessanter Weise laufen gerade die gegen die Regeln Sturm, die sonst Recht und Ordnung mit aller Gewalt durchsetzen wollen. Offenbar gilt das nur, wenn sich andere an die Ordnung halten müssen, nicht man selbst. Verkehrte Welt!

Ein Beitrag für das Wortman Projekt 10.

5 Gedanken zu “Wortman Projekt #Ordnung: Corona-Regeln

  1. Ich denke, manche Menschen wollen einfach nur „dagegen“ sein, Protest ist ihr Lebensmotto, egal ob sinnhaft oder nicht… Eigenverantwortung funktioniert nur bis zu einem gewissen Punkt, denn der Nachahmungseffekt ist nicht zu unterschätzen. Hält sich ein Teil der Menschen nicht an die Regeln, machen es irgendwann die anderen nach…

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    1. Ich muss ja befürchten, dass auch in Bayern zum 02.04.2022 die Maskenpflicht im ÖPNV – und damit auch im Taxi – fällt. Für mich ist das wie eine Infektionsgarantie! Zwar sind die meisten Taxis mit einer Trennscheibe ausgerüstet, dieser gilt aber nur als Spuckschutz, denn die Aerosole breiten sich dessen ungeachtet im Fahrzeug aus. Dass hier die Luft sehr schnell knapp wird, leuchtet ein. Bei Delta geht man derzeit von einem Schwellenwert von 20 Minuten, bei Omikron von 15 Minuten aus. Tragen beide, also Fahrer und Fahrgast, eine gut sitzende FFP2-Make, dann liegt das Ansteckungsrisiko noch im Promillebereich. Sitzt bei einem von beiden die Maske aber schlecht, dann liegt das Risiko schon knapp unter zehn Prozent. Trägt der Fahrgast keine Maske mehr, wird das Risiko unkalkulierbar. Ein Ansteckungsrisiko von 50% ist denkbar! Pro Fahrt! In diesem Fall geht es also nicht mehr darum OB ich mich mit Corona infiziere, sondern nur noch wann. Bei den momentan hohen Inzidenzen dürfte das nur eine Frage von ein bis drei Wochen sein. Wenn ich als Grundlage die Warnungen auf meiner Corona-App heranziehe, dann bin ich schon in der ersten Woche fällig. Im Bundestag hat Dr. Köhler von der FDP gesagt, jeder kann ja in Eigenverantwortung die Maßnahmen fortsetzen – auch die Maskenpflicht. Ich erlebe täglich wie schwierig es ist die (noch) bestehenden Infektionsschutzregeln im Taxi durchzusetzen. Täglich habe ich mindestens einen Fahrgast, mit dem ich über die Maskenpflicht in meinem Fahrzeug diskutieren muss, über die Hälfte der Fahrgäste muss ich daran erinnern eine Maske aufzusetzen. Und das nicht nur einmal pro Fahrt. Viele nehmen die Maske einfach wieder ab, wenn ich mich auf den Verkehr konzentriere. Oder ziehen die Maske unters Kinn. Wer sich auf Ihre vielbeschworene Eigenverantwortung setzt, ist verloren! So auch meine Gesundheit…

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