Korfiotisches Kaffee-Tagebuch II: Taverna Nefeli in Lafki

Vom Pantokrator aus geht es erstmal die sechs Kilometer zurück zur Hauptstraße. Da es für den Rückweg noch zu früh war, entschied ich mich weiter nach Norden zu fahren. Auf dem Weg Petalia, ein weiteres kleines und reizendes Bergdorf, dass sich ebenso malerisch in ein fruchtbares Tal schmiegt, wie Strinilas am Hinweg. In der warmen Nachmittagssonne verströmt die Natur alle Arten von Gerüchen, von trockenem Laub und Heu bis zu Kräutern und wilden Blumen.

Das werden sich die Bienen auch gedacht haben. Entlang meiner Strecke begegne ich immer wieder emsigen Insekten. Nur gut, dass diese Begegnungen zumindest für mich stets folgenlos bleiben. Die Antwort liegt im nächsten Ort, in Lafki, einem stillen Bergdorf, in dem man neben den Klassikern Olivenöl und Wein auch Honig herstellt.

Lafki hat einen großen Vorteil: das Tal in dem es liegt öffnet sich nach Norden und nach Nordwesten zum Meer hin, dass man vom Dorfplatz mit der Kirche auch in beiden Richtungen sehen kann. Seine Existenz dürfte der Ort auch dieser Lage verdanken, lag es doch an einer der Fluchtrouten der Küstenbewohner. Im Sommer floh man vor Hitze, Seuchen und Piraten in die Berge, mal geplant, mal überraschend.

Überraschend auch meine Einkehr hier. Es meldete sich der Hunger bei mir und angesichts der Sonnigen Terrasse der Dorftaverne blieb mir wohl keine andere Wahl. Ich bestellte mir gebackenen Feta, der mit Zwiebeln, Paprika und Tomaten angereichert war. Dazu natürlich das unvermeidliche Olivenöl. Eine kleine Köstlichkeit und Stärkung zur rechten Zeit.

Ich ließ die Sonne mich noch etwas wärmen und genoss die Aussicht. Von hier, so erfuhr ich vom freundlichen Tavernenwirt, geht die gut ausgebaute Straße sanft aber stetig nach Archaravi – und damit zum Meer. Alleine die Bienen drängten mich zum Aufbruch. Offenbar wollten sie die Blumen und Blüten wieder ungestört anfliegen. Dem komme ich gerne nach und mache mich wieder auf den Weg.

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Oft sind die einfachen Dinge die leckersten!

Wie dieser gebackene Feta! Kang simpel, natürlich, einfach lecker. Mir hat es in der Taverna Nefeli sehr gefallen – und das nicht nur der Aussicht wegen. Wenn Dir mein Blog gefällt, dann freue ich mich über ein Trinkgeld!

2,60 €

 

3 Gedanken zu “Korfiotisches Kaffee-Tagebuch II: Taverna Nefeli in Lafki

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