Korfiotisches Kaffee-Tagebuch II: Café il Porto Marina

Zeit, ein neues Kapitel des korfiotischen Kaffee-Tagebuchs aufzuschlagen! Noch müssen einige der Eindrücke des Vortags verarbeitet und zu Papier gebracht werden. Und welcher Ort wäre da besser geeignet, als die Terrasse eines nahen Cafés, genauer gesagt dem Café il Porto Marina. Warm scheint die Sonne um kurz nach zehn. Das Meer kann ich riechen! Durch die Bäume sehe ich das Meer, einige Jachten und am Horizont das Bergmassiv des Pantokrators. Dazu passt mein griechischer Kaffee – eine reichliche Portion! – wo sich der Herbe Kaffee und der süße Zucker auf meiner Zunge treffen! Doch wo genau bin ich eigentlich?

Im Reiseführer steh, dass die Marina von Gouvia die größte der Insel Korfu ist. Und dass schon die Venezianer ihre Werft in Gouvia hatten. Die Ruinen stehen heute noch. Doch genau betrachtet ist die Marina gar nicht in Gouvia, sondern im Nachbarort Kontokali. Kontókali ist ein Vorort von Korfu und liegt 6,8 km nördlich des Stadtzentrums am Golf von Gouvia. Es ist nach Christophoros Kontokalis benannt, einem Kapitän und Reeder, dem das Anwesen nach seiner erfolgreichen Teilnahme an der Schlacht von Lepanto von den Venezianern verliehen wurde.

Gefühlt ist Kontokali der arme Bruder von Gouvia. Während im Norden die Tavernen proper und die Straßen breit und nachts hell erleuchtet sind, geht es in Kontokali eher etwas einfacher und weniger im Rampenlicht zu. Lediglich die schicke Marina mit teuren Bars und Restaurants gleicht das wieder aus. Ginge es nach dem Grundbuchamt – eine der wenigen nachhaltigen Errungenschaften der Griechenland-Krise – bin ich gerade nicht mehr in Gouvia, sondern eindeutig in Kontokali, auch wenn die Gemeindegrenze nur fünf Meter von meinem Terrassenplatz verläuft. Ein lichter Innenraum, ein großzügiger Wintergarten, jetzt in der Nachsaison zieht das Il Porto Marina vor allem Einheimische an.

Was steht an? Für heute habe ich mir einige Ziele in der Inselhauptstadt Kerkyra vorgenommen. Vor allem Orte, die ich bei meiner ersten Korfu-Reise nicht geschafft habe. Und da gibt es viel spannendes zu entdecken: verwunschene Orte, an denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint, mystische Orte, an denen die Seelen der Ahnen ihren Platz gefunden haben und magische Orte, die ihren ganz eigenen Zauber verbreiten. Es ist also in den nächsten Tagen für Unterhaltung gesorgt. Der Start in den Morgen ist jedenfalls gelungen!

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Der nächste Morgenkaffee geht auf Dich?

Sehr gerne! Lass uns diesen korfiotischen Kaffee-Moment doch gemeinsam erleben! Wenn Dir mein Blog gefällt, dann freue ich mich über ein Trinkgeld!

3,40 €

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