Toms Kaffee-Moment: Cappuccino vom Hotel

Vorbestellung zum Leonardo Hotel Munich City Olympiapark. Ich nenne das Hotel hier gerne mit vollem Namen, da ich die Art und Weise, mit der ich behandelt, man könnte fast sagen versorgt wurde, bemerkenswert angenehm war. Wie üblich meldete ich mich gleich nach meinem Eintreffen im Hotel. Die Bestellzeit war zwar noch nicht erreicht, aber es schadet ja nichts. Im Gegenteil: ich erleichtere ja auch dem Hotelpersonal die Arbeit.

„Ihr Fahrgast hat noch nicht ausgecheckt“, erklärte mir der freundliche Hotelmitarbeiter. Da dürfte es mit der Bestellzeit knapp werden. „Möchten Sie vielleicht einen Kaffee?“, fragte er mich. Ich wollte. Da gerade Frühstückszeit war gab er noch der Mitarbeiterin vor dem Frühstücksraum bescheid, um mir die freie Passage zum Kaffeeautomaten zu ermöglichen. Dort zog ich mir einen Cappuccino und setze mich vor das Hotel in die Sonne. Und nach kurzer Zeit kam dann auch mein Fahrgast. So viel Freundlichkeit von einem Hotelmitarbeiter ist nicht selbstverständlich – und deshalb erwähnenswert! Und ein schöner Kaffee-Moment.

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Der nächste Warte-Cappuccino geht auf Dich?

Sehr gerne! Lass uns doch gemeinsam warten und diesen geschenkten Kaffee-Moment genießen! Wenn Dir mein Blog gefällt, dann freue ich mich über ein Trinkgeld!

2,60 €

11 Gedanken zu “Toms Kaffee-Moment: Cappuccino vom Hotel

  1. Das ist wirklich bemerkenswert und leider mittlerweile sehr selten, denn Menschlichkeit wird gerne sanktioniert.

    In meiner Branche wurde diese Geste bestraft. Da ging es darum, dass wir Flugzeugcleanern nichts zum Trinken anbieten durften, sonst gab es Kaffee ohne Kekse beim Vorgesetzten. Nun ja, ich habe es weiterhin so gemacht. Die Damen und Herren haben eh schon einen harten Job, warum nicht mal ein schnelles Käffchen oder eine Cola anbieten? Und wäre es zum Gespräch beim Teamleiter gekommen, dann hätte ich mir meine Kekse eben selber mitgebracht. 🙂

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    1. Es gibt Hotelmitarbeiter, die sich einbilden, dass sie Wer-weiß-was sind – und behandeln einen deshalb dementsprechend von oben herab. Und es gibt Hotelmitarbeiter, die eine gute Zusammenarbeit zu schätzen wissen und einen das auch spüren lassen. Rate mal, welche Hotels mir einfallen, wenn mich ein Fahrgast fragt?

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      1. Ich versteh dich nur allzu gut. Die Überheblichen, die meinen sie sind besser als ein/e Flugbegleiter:in, Taxifahrer:in oder Cleaner:in gibt es überall. Gleichzeitig kann ich mich an Kolleg:innen erinnern, die Hotelmitarbeiter behandelt haben wie das Letzte.
        Du hast absolut recht! Eine Hand wäscht die andere. Natürlich empfiehlst du dieses Haus gerne weiter.
        Doch eine letzte, wichtige Frage bleibt noch offen: Hast du es so schnell geschafft, den Cappuccino zu trinken bis der Fahrgast los wollte? 🙂

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        1. Es ist nur eine kleine Geste, die aber viel verändern kann. Zum Beispiel wenn ein Hotelgast sich verspätet oder – was leider auch passiert – schon weg ist. Der Hotelmitarbeiter kann meistens ja nichts dafür. Merke: mit dem Kaffee in der Hand ist schlecht Schimpfen!

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