„Let’s Brew“: Tchibo erfindet die Kaffeemaschine neu!

Allen Unkenrufen zum Trotz: der Lieblingskaffee der Deutschen kommt aus der Filtermaschine! Wir hängen so sehr an dieser Zubereitungsart, dass für Ausländer Filterkaffee typisch Deutsch oder sogar „deutscher Kaffee“ ist. Dabei gibt es auch Kritik an Omas Kaffeemaschine. Die Kaffeekontaktzeit – die Zeit, die das heiße Wasser hat um die Aromastoffe aus dem Kaffeemehl zu lösen – ist schwer zu kontrollieren. Außerdem tropfen herkömmliche Kaffeemaschine kontinuierlich in die Mitte. Dort wird der Kaffee dann ausgelaugt und es lösen sich Gerb- und Bitterstoffe, während das Kaffeemehl am Rand seine Aromen für sich behält.

Ein Versuch diese Schwachpunkte einer Filterkaffeemaschine zu beheben ist die Moccamaster. Die niederländischen Entwickler versuchten mittels eines ausgeklügelten Berieselungssystems den Vorgang des Handfilterns maschinell nachzustellen. Kleiner Schönheitsfehler: die Moccamaster ist mit einem Preis von über 200 Euro wohl eher etwas für Kaffee-Enthusiasten. Die „Let’s Brew“ von Tchibo geht mit einem Preis von gerade einmal 49 Euro an den Start.

Auch bei der „Let’s Brew“ gibt es gegenüber einer Standard-Filtermaschine deutliche Verbesserungen. Das Wasser wird zügig auf Brühtemperatur gebracht und mittels einer „Dusche“ gleichmäßig über dem Kaffeemehl verteilt. Neben dem speziell entwickelten Brühkopf, sorgt „Aroma Swing“, die Zirkulation des Kaffees in der Kanne, für besonders aromatischen Kaffeegenuss. Der Kaffee läuft über einen langen, schmalen Trichter in die Kanne und hält so den Inhalt der Kanne in Bewegung – das Aroma verteilt sich gleichmäßig.

Kommen wir noch einmal zu den Spezifikationen: der abnehmbare Wassertank fasst 1,4 Liter – das reicht für bis zu zehn Tassen. Dadurch, dass er abnehmbar ist, lässt er sich besonders leicht und gründlich reinigen. Der Filter ist geeignet für Standard Kaffeefilterpapier Größe 4, die man in jedem Supermarkt bekommt. Eine Edelstahl-Warmhalteplatte hält den fertigen Kaffee auf Temperatur. Nach 40 Minuten schaltet sich das Gerät stromsparend ab. Die Maße: 27,5 L x 19,6 B x 34,5 H, damit findet sie noch in jeder Küche Platz.

Die Bedienung ist einfach. Wassertank füllen, Filter einlegen, Kaffeemehl einfüllen, einschalten, abwarten – und dann Kaffee genießen. Und wer es gar nicht abwarten kann: Auch wenn vor Ende des Brühvorgangs Kaffee benötigt wird, sorgt der automatische Tropf-Stopp dafür, dass die Edelstahl-Heizplatte sauber bleibt. Damit kommen wir zum einzigen Kritikpunkt: man muss die Kanne doch sehr präzise unter den Filter platzieren. Wenn man dass allerdings weiß, dann sollte das in der Bedienung kein Problem darstellen.

Und der Kaffee? Von meinem ersten Testlauf war ich sehr positiv überrascht. Ich werde in den nächsten Tagen und Wochen verschiedene Kaffees in der „Let’s Brew“ ausprobieren – und Euch natürlich an den Ergebnissen teilhaben lassen. Ein erstes Fazit lässt sich aber jetzt schon ziehen: die erste Filtermaschine von Tchibo ist ein Top-Produkt zum fairen Preis. Ob sie meinen Handfilter ablösen wird, dass zeigt sich in den nächsten Wochen.

Die „Let’s Brew“ wurde mir von Tchibo freundlicher Weise zur Verfügung gestellt!

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Filterkaffee muss nicht langweilig sein!

Das hat die „Let’s Brew“ von Tchibo jetzt schon bewiesen. Und ökologischer als eine Kapselmaschine ist sie allemal! Wenn Dir mein Blog gefällt, dann freue ich mich über ein Trinkgeld!

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8 Gedanken zu “„Let’s Brew“: Tchibo erfindet die Kaffeemaschine neu!

  1. Das Filterkaffee die geschmacklich und gesundheitlich die bessere Lösung ist setzt sich seit ein paar Jahren langsam durch.
    Es ist immer spannend wie der handgebrühte Filterkaffee gelingt bzw. schmeckt.
    Das ist zusammen mit dem Mahlgrad eigentlich ein hochkomplexer Prozess. 😉
    Einfach Kaffeemaschinen sind da limitiert und langweilig. Saludos.

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  2. Um es mal ehrlich zu sagen; der beste Filterkaffee ist und bleibt hier, der Guatemalakaffee:-))
    De Longhi, ausgerechnet ein „Italiener“!, baut in meinen Augen die beste Kaffeefiltermaschine mit einem wirklich ausgeklügelten Konzept:-))
    Ich nehme ausnahmslos Perlonfilter, wie unsere Landsmännin, Frau Melitta. Die
    Strumpfhosen müssen wir heute nicht mehr nehmen. Zumal ich da gewisse Nebengeschmäcker befürchte.
    Perlonfilter kann man zusätzlich einbringen oder den vorhandenen- ersetzen.
    https://www.kaffeevollautomat-berater.de/ariete-kaffeemaschine-test/
    Nebenbei gesagt: Wer noch eine K108 (DDR) hat, der ist wohl der mit Abstand, Glücklichste.
    Dem „Westen“ ist so eine einfache, gute Maschine, nie wirklich gelungen (Ich denke an Severin als Ausnahme).
    Filterkaffee muss sich der Verbraucher entsprechend seiner Wasserqualität aussuchen.
    Ein Kaffee, der z.b. in München schmeckt, kann in Hamburg oder gar in den Alpen,
    zu extrem schlechten Erfahrungen führen:-))

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