Korfiotisches Kaffee-Tagebuch II: Ankunft in Gouvia

Es ist früher Morgen als Flug DE 1580 der Condor im Auftrag von Ab-in-den-Urlaub/Tui/DER/Travelix auf der Landebahn des Ioannis Kapodistrias Airport, dem internationalen Flughafen von Kerkyra, Corfu, aufsetzt. (Ioannis Antonios Graf Kapodistrias war das erste Staatsoberhaupt Griechenlands nach dessen Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich. Früher zierte er den 500-Drachmen-Schein, heute findet er sich auf den griechischen 20-Cent-Münzen.) Bereits um kurz nach sieben Uhr Ortszeit verlassen die Passagiere über die Gangway die pünktlich gelandete Maschine aus Frankfurt. Kurz darauf erhebt sich die Sonne über den wolkenverhangenen Horizont, während die Fluggäste die Corona-Kontrolle passieren und bereits dem Gepäckband zustreben.

Wer sein Gepäck ergattern konnte wird vor dem Flughafengebäude von den Reiseleiterinnen in Empfang genommen, die die Neuankömmlinge gleich auf die Transferbusse zu den Hotels und Ressorts verteilt. Und schon geht die Fahrt los durch die gerade erwachende Stadt, vorbei am George-Theotokis-Platz – benannt nach einem früheren griechischen Ministerpräsidenten – dann hinter der neuen Festung durch die schmalen Gasse , die schließlich am Kreisel zwischen Altstadt und neuem Hafen in die Uferstraße einmündet, bis man bei Potamos die EO24, die Paleokastritsas, erreicht. Zügig geht es die gut ausgebaute Bundesstraße Richtung Norden am Meer entlang, bis man kurz nach Kontokali, dass mit der Marina wie ein mahnender Finger in den Golf von Korfu nach der albanischen Küste deutet, nach rechts in die Bucht von Gouvia einbiegt – und damit zu meinem Hotel von letztem Jahr „Popi Star“ kommt.

Die Zimmer sind noch nicht fertig. Also deponiere ich den Großteil meines Gepäcks im Hotel und gehe die ersten Schritte durch den noch ruhig vor sich hindösenden Ort. Noch sind die Restaurants und Tavernen noch alle geschlossen. Aber die griechische Bäckerei hat schon offen. Also erstmal einen Cappuccino und ein Stück Orange Pie zur Stärkung. Schließlich war ich 14 Stunden unterwegs und die meiste Zeit davon mit Maske.

Schräg gegenüber macht der Rollerverleih – Alex Bikes – auf, bei dem ich schon letztes Jahr den Roller gemietet habe. Nicht die neuesten Modelle, aber funktionsfähig und einigermaßen zuverlässig. Und es gibt bei Facebook-Reservierung 10% Nachlass. Ich drehe gleich einmal eine kleine Runde damit. Die Luft ist warm, die Wolken haben inzwischen der Sonne Platz gemacht. Um 11:30 Uhr ist zu meiner Überraschung und Freude mein Zimmer schon fertig. Gut, Freunde, angekommen bin ich. Jetzt werde ich mich erstmal für drei Stunden ausklinken!

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Jetzt erstmal einen Cappuccino und einen Orange Pie!

Lass uns diesen Frühstücks-Kaffee-Moment doch gemeinsam erleben! Wenn Dir mein Blog gefällt, dann freue ich mich über ein Trinkgeld!

3,20 €

14 Gedanken zu “Korfiotisches Kaffee-Tagebuch II: Ankunft in Gouvia

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