Warum viele Cafés noch nicht geöffnet haben

Oft sind es die Orte, die uns ans Herz gewachsen sind, die uns gerade am meisten fehlen. Viele Cafés, Kneipen und Restaurants haben die Corona-Krise schlicht nicht überstanden, bei anderen sind wir in banger Hoffnung, ob oder wann sie öffnen. So reicht ein kurzer Spaziergang von 500 Metern in der Maxvorstadt – 200 Meter Augustenstraße zwischen Brienner und Karlstraße und 300 Meter weiter zum Hauptbahnhof um die Misere zu erkennen.

Die Gründe können vielfältig sein. Nicht jeder Gastrobetrieb kann so ohne weiteres Take-away anbieten – und davon auch leben. Dazu gibt es noch viele Cafés und Kneipen, die aufgrund der Verkehrssituation keine Chance auf Draußenplätze oder einen Schanigarten haben, zum Beispiel, weil ein zu schmaler Gehweg das nicht zulässt. Andere tun sich mit dem Schritt aus der Kurzarbeit schwer. Vor allem deshalb, weil es teuer ist das Personal aus der Kurzarbeit zu holen. Ein Wagnis, wenn man nicht weiß, ob nicht vielleicht die vierte Welle mit einem dritten Lockdown drohen.

Beim legendären Café Kosmos Mars- Ecke Dachauer Straße hat die Wartezeit auf die Wiedereröffnung allerdings einen handfesten Grund. Eine Tafel im Schaufenster, auf der sonst die Tagesgerichte vermerkt sind, erklärt, dass man schlicht noch nicht geimpft sei und deshalb noch warten wolle. Man sei ja schließlich nicht die FIFA. Dem ist nicht hinzu zu fügen.

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Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt das Lieblingskaffee zu unterstützen!

Zum Beispiel in dem man dort konsumiert. Wenn Du mich auf den nächsten Kaffee im Café einladen möchtest, dann freue ich mich über ein Trinkgeld. Und gehe mit dem Geld ins Café. Versprochen!

3,40 €

18 Gedanken zu “Warum viele Cafés noch nicht geöffnet haben

  1. Tja, da haben alle gedacht mit dem Impfen geht es wieder vorwärts, doch die Menge hat offensichtlich nicht ausgereicht. Lockerungen hin oder her, der nächste Schwung (nächste Well) kommt oder ist schon da. Ich bin da selbst ein wneig skeptisch. Hat das Impfen uns unvorsichtig werden lassen? Klar man ist geschützt und auch der geimpfte Umkreis, aber was ist… ?

    Ganz ehlich, ich denke nicht das wir durch sind. Noch lange nicht. Nur wissen wir nicht, wie lange es noch gehen wird. Mit historischen Vergleichen wie der spanischen Grippe können wir keine Vergleiche ziehen. Egal…

    …einen netten Tag noch! 😉

    Gefällt 3 Personen

    1. Oh, Impfstoff hätten wir inzwischen genug da. Nur die zweite Hälfte der Bevölkerung geht einfach nicht in. Im Impfzentrum in München-Riem hätte man eine Kapazität von 10.000 Impfungen pro Tag. Derzeit werden aber nur 2.000 Dosen verimpft. Und die Politik hat außer Hü und Hott nicht viel zu bieten. Die Geimpften sollen Vorteile haben, die Ungeimpften aber keine Nachteile? Wie soll das den bitte gehen?

      Ich finde, wer die Verantwortung in einer Gesellschaft ablehnt, der muss auch nicht alle Freiheiten haben!

      Wir hätten das von Anfang an anders machen sollen! Die Impfung hätte 24,90 kosten sollen. Und dann ein Sonderangebot bei Lidl und Aldi für 9,99 Euro. Dann wären inzwischen alle geimpft!

      Gefällt 1 Person

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