Meine Corona-Tassenwoche: Samstags mit Muster

Wenn bei den meisten Mitmenschen Samstag ist, dann ist bei mir gerade Freitag. Gefühlt zumindest, denn an diesem Tag startet die letzte von, Corona bedingt, nur noch drei Taxi-Schichten in der Woche. Und der Tag, an dem das Aufstehen wohl die meiste Überwindung kostet. Was passt da besser, als eine schöne Tasse, die einem den Morgenkaffee besonders schmackhaft macht?

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Auch diese Tasse ist ein Sonntagsfund. Diesmal auf einer Verkehrsinsel in Uni-Nähe. Wie sie dorthin gekommen ist oder aus welcher Cafeteria sie stammt ist unbekannt. Wie gesagt: die Gegend zwischen Universität und Giselastraße scheint so eine Art Bermuda-Dreieck für Tassen zu sein.

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An einem Sonntag gefunden, jetzt kommt sie jeden Samstag zum Einsatz. Gefüllt mit leckerem, frisch aufgebrühten Kaffee. Einmal noch die geschmierten Brote und die Thermoskanne mit Kaffee einpacken, einmal noch morgens raus auf die Straße, einmal noch Taxi-Schicht. Doch eine mit Hindernissen. Samstag fallen die Schüler- und Arztfahrten weg. Was bleibt sind die wenigen Fahrgäste, die aus gutem Grund, oder was sie dafür halten, irgendwo hin müssen.

Auch sonst hat sich der Taxialltag verändert. Zu Beginn jeder Schicht wird das ganze Auto desinfiziert, im Fahrzeug ist eine Trennscheibe, nach jeder Fahrt wird desinfiziert und gelüftet. Und ich fahre natürlich mit Maske, wenn ich einen Fahrgast habe. Das ist das, was ich dazu beitragen kann um mich und andere zu schützen. Ein Tag noch, der mangels Fahrgäste sehr lang werden kann. Allerdings muss ich bis 16:00 Uhr abstellen, denn dann steigt noch mal ein „Nachtfahrer“ ein. Morgen beginnt dann mein langes Wochenende…

Jetzt eine schöne Tasse Kaffee?

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20 Gedanken zu “Meine Corona-Tassenwoche: Samstags mit Muster

  1. Wie es in vielen südeuropäischen Ländern Auffangstationen für Straßenhunde gibt, sehe ich dich schon einen kleinen Laden (in Uninähe) für verwaiste Tassen haben. 😄 Durch mehrere, knallharte Interviews stellst du fest, ob der potenzielle Käufer einer dieser stray cups es auch wirklich gut mit seiner neuen Tasse meint. Ich sehe darin ein wunderbares Geschäftsmodell, dass mindestens einen Artikel im Münchner Merkur wert ist! 😉

    Gefällt 3 Personen

      1. 😄😄 Absolut, man übernimmt eine gewisse Verantwortung, sobald man sie mit nach Hause nimmt. Es wäre, als würde man ein Stück von sich selbst weggeben. 😐 Aber wenn es zu viele werden, fand ich die Idee von Kasia klasse, sie zu verlosen. 😉

        Gefällt 1 Person

  2. Hm, der obere Kommentar bringt mich auf eine Idee… sollte es der „Fund-Tassen“ irgendwann mal zu viel werden, wie wäre es dann mit einem Gewinnspiel auf deinem Blog? „Fundtasse zu verlosen“ oder so ähnlich. Das setzt voraus, dass sich bisher noch keine allzu tiefe emotionale Bindung zwischen Besitzer und Tasse entwickelt hat. Und dass die Tasse es im neuen Zuhause wirklich gut hat 😉

    Genieß dein Wochenende!

    Gefällt 4 Personen

  3. Taxifahren ist derzeit sicher nicht nur anstrengend wegen der ganzen Hygienemaβnahmen, auch triste, weil die Gespräche wegfallen, oder?
    Ich hoffe, du hattest trotzdem einen möglichst angenehmen Arbeitstag und wünsche dir ein entspanntes langes Wochenende, das in deinem Fall gerade eher ein Wochenanfang ist!

    Gefällt 2 Personen

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