Fakir Kaave Mokkamaschine

Es war einer der letzten Momente meines letzten Urlaubes auf der Insel Korfu. Genauer gesagt in der Abflugshalle des „Corfu Airport Ioannis Kapadistrias„, benannt nach dem Mann, der früher den 500-Drachmen-Schein zierte. In dieser Halle gab es eine Kaffee-Bar, an der es griechischen Kaffee geben sollte. Da ich mich erinnerte, wie man am Flughafen von Kos den mittels der Dampflanze der Espressomaschine herstellte, war ich auf die Zubereitung hier gespannt. Kaffee, Zucker und Wasser kamen in eine Tasse und die nach gründlichem Umrühren in ein Gerät, was daraufhin den Kaffee selbständig kochte! Ich war verblüfft, denn ich sah zum ersten Mal eine Kaffeemaschine für griechischen Kaffee. Für mich war klar, sowas muss ich haben!

Die freundliche Bedienung erklärte mir noch wie es funktioniert und wie praktisch diese Maschine sei, dann konnte ich meinen leckeren Kaffee genießen. Hatte es eben noch geregnet, während ich auf das Boarding wartete, brach, als ich den Bus zum Flieger betrat, die Sonne durch und ein Regenbogen spannte sich über die Rollbahn. Kann es einen schöneren Abschiedsgruß geben? Beim Start noch ein Blick auf Análipsi, Kanóni und dem Tempel mit der Kardáki-Quelle, aus de ich wohl getrunken haben muss. Bis ich wieder nach Korfu oder zu einer anderen griechischen Insel reisen kann wird es wohl noch etwas dauern. Eine Mokkamaschine aber stand schon nach wenigen Tagen in meiner Küche.

Die Mokkamaschine am Flughafen von Korfu war eine Beko und unter 100 Euro nicht zu bekommen. Nach dem Urlaub etwas klamm entschied ich mich für die Kaave Mokkamaschine des deutschen Herstellers Fakir zum halben Preis. Das System ist das gleiche: Wasser, Kaffee und Zucker nach Geschmack kommen in einen Behälter, dann wird gut umgerührt. Der Behälter kommt in die Maschine. Dabei dockt der Behälter an. Im Boden des Behälters ist eine Metalplatte, die sich jetzt erhitzt und den Mokka zum Kochen bringt – sogar mit Beleuchtung! Dann schaltet sich das Gerät automatisch ab. Ein Überkochen, wie bei anderen Geräten oder mit dem Ibrik auf dem Herd, ist ausgeschlossen. Man wartet noch einen Augenblick, bis sich der Mokka etwas gesetzt hat, gießt ihn in die Tasse und serviert. Nach kurzem Ausspülen des Behälters ist die Mokkamaschine wieder einsatzbereit.

Die Firma Fakir wurde 1933 als Familienbetrieb in Mühlacker gegründet. Der Name des Familienunternehmens – eine Abkürzung für Familie Kicherer – war schon bald ein Begriff für elektronische Kleingeräte. Ende der 1970er Jahre erweiterte man seine Produktion um den Standtort Vaihingen an der Enz. Zum heutigen Produktportfolio von Fakir gehören Bodenreinigungs- und Bodenpflegegeräte, Heizgeräte, Kleingeräte sowie die Produktlinien Ventilation, Klimageräte, Dampfreiniger und Geräte für den Bereich Wellness.

Ich bin mit meinem kleinen Mokkakocher sehr zufrieden. Will ich den Mokka etwas stärker, dann koche ich den Kaffee einfach zweimal auf. Es geht bedeutend schneller, als mit dem Ibrik auf dem Herd und man muss den Kochvorgang nicht ständig im Auge behalten. Im Gegenteil: eine kleine Melodie verrät einem, dass der Mokka fertig ist. Ich benutze die Fakir Kaave Mokkamaschine seit meinem Korfu-Urlaub regelmäßig und hole mir so manche Griechenland-Erinnerung zurück.

Quellen: Unternehmensseiten.

4 Gedanken zu “Fakir Kaave Mokkamaschine

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