Kifaru Coffee: Spezialitätenkaffee Geisha von der Farm in die Tasse

Begleiten Sie mich heute auf eine Safari nach Tansania, in die Welt der Hochlandkaffees und tauchen Sie ein in die atemberaubende Landschaft des NgoroNgoro Kraters. Hier am Kraterrand wachsen einige der besten Kaffees des Landes. Unteranderem auf der Shangri-La Estate Farm. Hier baut Christian Jebsen die Varietäten Bourbon, Blue Mountain, Kent und eine besondere Geisha als Kaffee Varietäten an. Unter Kaffeekennern gilt Geisha seit langem als die edelste aller bekannten Bohnen. Jetzt hat auch Kifaru Coffee sein Sortiment um diese faszinierende Variante erweitert. Neben Bourbon, Kent und Blue Mountain wird erstmals auf dem Shangri-La Estate in Tansania eine kleine Menge dieser begehrten Bohne geerntet.

Geisha Kaffee ist eine Varietät, die in den vergangen Jahren immer beliebter wurde. Feinschmecker beschreiben sie als unübertroffen fein, fruchtig und seidig im Geschmack. Erstmals angebaut wurde die Sorte in den 30er Jahren in der gleichnamigen äthiopischen Region im Südwesten des Landes. Von dort gelangte sie nach Panama, wo sie sich ausbreitete und zu großer Berühmtheit gelangte. Heute wird Geisha insbesondere noch dort und in Costa Rica angebaut, aber fand auch den Weg zurück in ihre Heimat im Osten Afrikas.

Seit knapp 25 Jahren baut der Geschäftsführer und Landwirt Christian Jebsen auf dem fruchtbaren vulkanischen Boden am Kraterrand exzellenten Kaffee an. Um die durch das Gebiet der Farm streifenden Herden wilder Tiere nicht zu behindern, errichtete er besondere Korridore durch das Gelände. Als größter Arbeitgeber der Region legt er zudem wert auf faire Bezahlung der Angestellten, unterstützt die lokale Schule und hat einen eigenen Kindergarten für die Familien der Farm errichtet. Neben dem schonenden Umgang mit Ressourcen gehört auch die Wiederaufforstung zu seiner Unternehmens-Philosophie. Neben dem Kaffeeanbau wird Shangri-La als Gästefarm für Safari-Urlauber betrieben.

2018 kam es zu einem Re-Branding der ursprünglichen Marke NgoroNgoro Mountain Coffee. Shangri-La Estate verkauft weiterhin seinen Rohkaffee unter der Marke NgoroNgoro Mountain Coffee, während Kifaru Coffee ApS sich nun um den Verkauf des gerösteten Kaffees unter der Marke Kifaru Coffee kümmert. Zudem wird der Kaffee weiterhin unter NgoroNgoro bei der Bäckerkette Junge in Norddeutschland ausgeschenkt und verkauft.

Dass jetzt auch Geisha zum Kaffee-Sortiment seiner Farm gehört, erfüllt Jebsen mit Stolz. Die anspruchsvolle und kostbare Bohne gleicht einer Auszeichnung und spricht für die große Expertise des Teams von Kifaru Coffee. Kifaru ist übrigens Suaheli und bedeutet Nashorn, ein Tier, dessen Bestand heute schon so gefährdet ist, wie eines vielleicht gar nicht so fernen Tages auch Kaffee. Ein Grund mehr sorgsam mit den Ressourcen unserer Erde umzugehen, wie es uns Kifaru Coffee vormacht: die Farm ist Rainforest Alliance zertifiziert, was für ein relativ kleines Unternehmen recht kostspielig ist. Dabei ist der Kaffee so einzigartig, wie das schwarze Nashorn, dass nur hier im NgoroNgoro Krater vorkommt!

Wer sich jetzt selbst ein Bild von der Kaffeefarm machen möchte, der kann das auf der Webseite des Unternehmens tun. Das Farmgelände am Rande des NgoroNgoro Kraters erstreckt sich über eine Fläche von 600 Hektar und ist so vielfältig wie die Natur in einer einzigartigen Landschaft: Weite Felder aufgereihter Kaffeebäume, durch Schirmakazien und Jacaranda Bäumen vor zu viel Sonne geschützt, grenzen diese direkt an den NgoroNgoro Nationalpark an. Wer sich die Farm live ansehen möchte, der kann sich hier sogar einmieten. Bestimmt ein unvergessliches Erlebnis!

Bildrechte: Kifaru Coffee, Bild zwei (NgorNgoro Krater von oben) WayneHartmann/pixabay.com, Bild sechs (Nashorn) Joel Herzog/Kifaru Coffee; Quelle: Kifaru Coffee, Presseaussendung, Unternehmenswebseite.

8 Gedanken zu “Kifaru Coffee: Spezialitätenkaffee Geisha von der Farm in die Tasse

  1. Ich habe mich (und warum eigentlich nicht Dich?) schon mehrmals gefragt, woher eine Kaffeesorte den Namen Geisha haben könnte, der für mich bis dato bedeutete: in Musik und Tanz ausgebildete Gesellschafterin, die die Gäste in japanischen Teehäusern unterhält und sich darauf versteht, Tee zeremoniell zuzubereiten und einzuschenken. Dass es in Äthiopien eine Provinz dieses Namen gibt, wusste ich bisher nicht. – Ich lerne hier immer wieder etwas dazu.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..