Die neue crema ist da! Zucker, Zagreb, Zubereitung

Das ist sie wieder: die neue Ausgabe der crema, dem Magazin für Coffee-lovers! Und wie immer ist das Heft randvoll mit spannenden Themen. Diesmal fast die Redaktion ein besonders heißes Eisen an, eine Glaubensfrage, die die Kaffeegemeinde mindestens ebenso spaltet, wie die US-Wahl die amerikanischen Bürger. Nur, dass hier die Verhältnisse eindeutiger sind: 43 % der Kaffeefreunde trinken ihren Kaffee mit Zucker. Was für die einen ein Sakrileg ist, gehört für die anderen untrennbar zusammen. Und knapp die Hälfte ist keine vernachlässigbare Minderheit!

Auch, wenn der Autor den Zucker im Kaffee für ein tragisches Missverständnis hält und meint, dass Kaffee von hoher Qualität richtig Zubereitet ohne Zucker auskommt, ja vielleicht sogar nur ohne Süßmacher ausgewogen ist, so lässt er doch auch die andere Fraktion zu Wort kommen. Ja, ich trinke meinen Kaffee mit Zucker und ich tue das fast immer ohne schlechtes Gewissen.

Doch das Heft hat noch mehr Themen zu bieten als diese Glaubensfrage. Zum Beispiel die Kaffee-Szene von Zagreb. In der kroatischen Hauptstadt ist die „Dritte Welle“ längst angekommen. Und nur, weil man hierzulande nur wenig davon hört, ist diese aufstrebende Szene nicht minder bemerkenswert.

Außerdem werden verschiedene Zubereitungsarten behandelt: In der Serie „Brew Stories“ beschreibt die Kölner Barista Anna Schättgen zwei Varianten des Kaffeeaufgusses mit der „French Press“. Dabei geht es nicht nur um die Vorteile dieser Methode, es werden außerdem einige Barista-Tipps verraten, wie man auch als „Hobbykoch“ das beste aus der Bohne herausholen kann.

Dazu werden verschiedene Filtermodelle für „Pour Over“ vorgestellt. Dabei sind die Unterschiede unter den verschiedenen Filtern, wie V60, Chemex oder Karlsbader Kanne, weit größer, als es auf den ersten Blick scheint. Und unter der Titel „Brew Ratio“ wird die AeroPress beschrieben, eine Zubereitungsart, die bei uns völlig zu Unrecht ein Schattendasein führt.

Dazwischen gibt es eine Vortstellung der „Design Advanced Barista“ von Gastroback, eine Espressomaschine um die 500 Euro mit integriertem Mahlwerk. Eine Reise, die durch drei südamerikanische Länder geht, ergründet die Vorteile von „Direct Trade“ für die Kaffeebauern, ein Kapitel widmet sich der Verpackung. Für mich besonders interessant: „Third Wave Freddo“, wie sich die Kaffeelandschaft Griechenlands in den letzten Jahrzehnten verändert hat – ich werde hier im Blog darauf zurückkommen.

Natürlich steht noch mehr drin, in der Ausgabe 6/2020 der crema. Die letzte übrigens für dieses Jahr. Doch wer mehr darüber wissen möchte, der muss sie sich glatt kaufen…

Quelle: crema.

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