Korfiotisches Kaffee-Tagebuch: griechisches Frühstück in Gouvia

Wir erinnern uns: für heute war Regen angesagt. Auf der Wetterkarte im griechischen Fernsehen ballten sich über Korfu die Gewitterwolken und der Meteorologe machte eine besorgte Miene. Und was macht man an so einem Tag am besten? Richtig: ein Frühstück in der Sonne!

Das Frühstück im Hotel Popi Star war nicht schlecht, aber nicht unbedingt etwas, was man nicht verpassen durfte. Daher schritt ich deshalb zum übernächsten Nachbarn zur Linken, zu einer traditionellen Bäckerei mit professioneller Espressomaschine, weshalb ich mich auch für einen Cappuccino entschied und nicht für einen griechischen Kaffee.

Genauer gesagt schritt ich nicht, ich fuhr. Meine Idee war so lange zu fahren, bis ich einen geeigneten Ort für ein leckeres Frühstück erspechtet hätte. Dieses Ereignis trat allerdings schon nach 50 Metern ein. Die übrigen Gäste müssen mich für ziemlich lauffaul gehalten haben.

Zum cremigen Cappuccino gab es ein leckeres Stück Baklava, hausgemacht und triefend von Honig. Nach der kulinarischen Katastrophe vom Abend davor ein Festival für meine geschundenen Geschmacksnerven. So nahm ich an einem der kleinen runden Tischchen vor der Bäckerei Platz und blinzelte in die Sonne. Wenn alle Regentage auf Korfu so aussehen, dann dürfte das gerne so weitergehen.

Apropos weitergehen: da das Wetter ja schlecht werden sollte, verschob ich eine geplante größere Tour auf den Folgetag. Heute sollte es dann nochmal nach Kérkyra-Stadt gehen…

4 Gedanken zu “Korfiotisches Kaffee-Tagebuch: griechisches Frühstück in Gouvia

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