Korfiotisches Kaffee-Tagebuch: die Anreise

Abflug 05:55 Uhr! Das ist früh. Um rechtzeitig am Münchner Flughafen zu sein muss ich um 02:34 Uhr den Nachtbus nehmen. Weiter geht es dann mit der S-Bahn. An Schlaf war also nicht wirklich zu denken!

Pünktlich um 23:00 Uhr kam der notwendige QR-Code zur Einreise nach Griechenland. Richtig: Griechenland hat ja eine Stunde Zeitunterschied zu uns. Dort ist also Mitternacht. Hat also funktioniert. Im Internet kursierten die verschiedensten Gerüchte. Zehn Prozent der Reisenden würden am Flughafen rausgefischt und getestet. Die müssen dann im Hotel 24 Stunden auf das Testergebnis warten. Ein anderes Gerücht besagt, dass die Endziffer der Codes über den Test entscheidet. Gerne träfe es die Sieben. Ich schaue nach und habe eine. Na toll!

Der Flughafen ist fast Menschenleer. Bis auf eine beeindruckende Schlange vor den Schaltern der Tui im Zentralbereich. Konzentriert und gut organisiert wird der Menschenauflauf abgearbeitet. Beim Check-in muss ich den QR-Code vorweisen. 13 kg Gepäck habe ich also. Prima, dann kann ich ja für 7 kg einkaufen gehen!

Die Security bei der Kontrolle bemüht sich genauso um Freundlichkeit, wie ich. Schließlich ist es auch verdammt früh. Im Terminal 2 hat die Gastronomie noch geschlossen. Bis auf einen Fischhändler in der Nähe meines Gates – Seafood Sylt. Muss sagen, der Cappuccino ist gut hier und die Croissants, frisch, sogar noch warm. Das tröstet über den hohen Flughafenpreis hinweg.

Noch vor Sonnenaufgang geht es los. Ich bin zu müde um irgend etwas zu machen. Der Anflug auf Kérkyra ist beeindruckend. Man fliegt praktisch auf die Stadt zu und in sie hinein. Die Landebahn beginnt direkt am Meer. Nach nur zwei Stunden Flugzeit sind wir da. Hier ist es schon 09:00 Uhr und zu meiner Beruhigung scheint die Sonne. Bei der Einreise blicke ich in müde Gesichter. Jeder Einreisende muss hier seinen QR-Code vorweisen. Die persönlichen Daten sowie das Einreisedatum werden überprüft. Rausgewunken wurde keiner. Offenbar war ich der einzige Fluggast, der die Kontrollierenden mit einem fröhlichen „Kalimera“ begrüßen kann. Was auch mit einem Lächeln quittiert wird. Die Mitreisenden lassen diese Prozedur nur wortlos über sich ergehen.

Vom Ausgang geht es direkt in den Bus. Das hat die Tui wirklich gut organisiert. Mein Hotel ist nur etwa acht Kilometer nördlich der Inselhauptstadt und die Station zwei auf dieser Route. So stehe ich kurz nach zehn an der Rezeption und bin froh, dass mein Zimmer schon fertig ist. Denn ich brauche jetzt erstmal etwas Schlaf…

Morgen gibt es den ersten griechischen Kaffee!

4 Gedanken zu “Korfiotisches Kaffee-Tagebuch: die Anreise

  1. Erstmal schönen Urlaub und…, ich meine auf dem Headerbild ist doch ein Toi-Fieger zu sehen. Und weiterhin meine ich, in jenen gibt’s den lecker frisch im leider Papp-Becher aufgebrühten Café. Kann das?
    Jener ist so gut, daß ich ihn mir sogar auf dem Rückflug von Venedig gegönnt hatte. Die Flugzeit war so kurz, daß ich schon fast Stress hatte, ihn auszutrinken. *lach*

    *seufz* Ach Venedig, was war das schön dieser Urlaub.

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  2. Die Flugzeit nach Korfu ist ebenfalls recht kurz. Umso besser: nachdem ich die Nacht davor praktisch „durchgemacht“ hatte, hing ich ziemlich in den Seilen. Lauen Kaffee für lau gab es übrigens nicht. Den gibt es bei den „Billigfliegern“ nur gegen Bares. Das habe ich mir erspart, aber bis zum ersten griechischen Kaffee auf griechischem Boden ist es ja nicht mehr weit…

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