Coffeenewstom: wie alles begann

Kaffee hat mich schon in meiner Schulzeit begeistert, obwohl da noch eher als passiver Konsument. Schon früh verbrachte ich meine Freizeit in Cafés wie im Bongoût im Cita 2000, in Michael Graeters Café Extrablatt gegenüber oder im La Coupole in Stück weiter Richtung Münchner Freiheit. Dabei erkannte ich früh, dass der Mensakaffee für 80 Pfennige mit der Wiener Melange im Haag-Rottenhöfer für 3,20 D-Mark qualitativ nicht mithalten konnte. Mein Vater brachte mich dann zum Espresso, den er sogar für Filterkaffee her nimmt, was sich positiv auf den Geschmack auswirkt. Allerdings konnte man mich seit dem mit Gala oder Krönung nicht mehr begeistern.

Daheim ausgezogen wurde Kaffee mit eigenem Schlagwerk frisch gemahlen, im Filter aufgegossen und in Generationen von Thermoskannen mitgeführt. Alle Kannen mit Glaseinsatz gingen den Weg alles Irdischen, gerade der Job als Taxifahrer forderte Opfer und wurden durch solche aus Metall ersetzt. An der Zubereitungsart des Kaffees änderte ich nichts, bis ich durch Zufall an eine Reise-French-Press von Bodum kam. Die darauf folgende Bodum-Manie bescherte mit zwei kleine und zwei große Pressstempel-Kannen, eine Santos, mehrere Teekanne und unzählige Tassen, Löffel und sonstiges Zubehör. Zuletzt bereicherten zwei Pour-over-Kannen mein Sortiment.

Dazu kommen noch mehrere Espressokocher für den Herd, Töpfchen und Tiegelchen für Balkankaffee und eine Siebträger-Espressomaschine von DeLonghi mit einer integrierten Einheit für Filterkaffee. Zwei Kaffeemühlen – früher Omas Galamat – und mehrere Milchaufschäumer ergänzen das Repertoire genauso, wie Wasserkocher, Digitalthermometer und Waage. Da sowohl Taxifahrer als auch Journalist zwei Berufe sind, die – zumindest für mich – ohne Kaffee nicht denkbar sind, gibt es täglich einen Grund um Kaffee zu Kochen oder auswärts kochen zu lassen. Wo und wie es am besten schmeckt, darum geht es hier im Blog.

2 Gedanken zu “Coffeenewstom: wie alles begann

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