Crema-Espressotest IV: Martermühle, Caffè Autostrada

Auch der vierte Espresso führt uns nach Süddeutschland. Die Kaffeerösterei Martermühle befindet sich in einem renovierten Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert im bayerischen Aßling, einer etwa 4500 Einwohner zählende Gemeinde im Landkreis Ebersberg. Hier haben Ralf Heincke und Peter Vit eine Rösterei aufgebaut, die sich unter Kaffeegourmets einen guten Ruf in ganz Deutschland erworben hat.

Auf der Firmenseite wird der Espresso so beschrieben: „Typisch italienischer Espresso bekommt seinen temperamentvollen Charakter von einem hohen Anteil an Robusta-Bohnen und das zeichnet auch unseren Espresso Autostrada aus. Robusta-Bohnen aus Brasilien, Indien und Uganda treffen auf Aromen der brasilianischen Arabica-Bohne: Ein kräftiges Intermezzo mit einer perfekten Crema. Unser Espresso Autostrada, in italienischer Manier auch einfach ‚Caffè Autostrada“ genannt, ist ideal für die Siebträgermaschine, den Vollautomaten oder auch für die italienische Herdkanne. Für echtes Barista-Gefühl.“

Die Bohnen sind ungleichmäßig in Form und Farbe. Allerdings weht uns schon beim ersten Öffnen der Packung ein facettenreicher Duft von Schokolade entgegen. Die Crema ist sehr stabil und nachhaltig. Der fertige Espresso riecht genau so, wie wir uns einen typisch italienischen Espresso vorstellen. Auch der Geschmack überzeugt: leichte süße, angenehm bitter, rund und ehrlich. Die Gesamtnote von knappen 8,5 von 10 für einen sehr guten Espresso spiegelt das wider.

 

Morgen kommen wir zum Huehuetenango aus Guatemala von Turm Kaffee.

2 Gedanken zu “Crema-Espressotest IV: Martermühle, Caffè Autostrada

  1. Jetzt mal eine Frage: ich darf mal davon ausgehen, daß Du die ganzen Sorten testest? Wie kommt man dazu? Wirst Du von den Röstereien angeschrieben oder hast Du selbst den Kontakt gesucht? Die andere Frage wäre, bei den Mengen bräuchte es zumindest bei mir Monate bis ich alles probiert habe.

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  2. In diesem Fall war’s ganz einfach: ich habe mich beworben als Tester für den Espresso des Jahres beim Crema Magazin. Zu einem Vorzugspreis habe die mir sechs verschiedene Espressos zugeschickt und ich habe diese der Reihe nach getestet. Tatsächlich waren die 6 x 250 g in einem Monat natürlich nicht wegzutrinken. 1 1/2 Kilo sind auch mehr, als ich mir normal auf einen Schlag einkaufe. Ich habe bei dem Crema-Espresso-Test mal mitmachen wollte, dabei mein eigenes Testverfahren professionalisieren. Außerdem wollte ich wissen wie weit meine Fähigkeiten bei der Kaffeebewertung reichen. Ich will nicht nicht spoilern. Die Auflösung kommt am Mittwoch!

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