Tchibo: Rarität No.4/2020 „Mata de Caña“

In Zeiten, in den Fernreisen schon aufgrund der Corona-Gefahr eher nicht gemacht werden können, bleibt uns nichts, als nach Alternativen zu suchen. Traumhafte Strände, majestätische Berge und eine beeindruckend vielfältige Pflanzen- und Tierwelt, dazu die liebenswerten Menschen, Kaffeeland Costa Rica scheint alle seine Stärken in diese außergewöhnliche Rarität gesteckt zu haben. Die kleine Region Tarrazú in der Provinz San José hat sich bereits international einen Namen als Ursprung für Spezialitäten-Kaffee gemacht. Hier, im Herzen Tarrazús, liegt auch der Ursprung des „Mata de Caña“, was so viel wie Zuckerrohr bedeutet.

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Costa Rica ist ein Staat in Zentralamerika zwischen Karibik und Pazifik, der im Norden an Nicaragua und im Süden an Panama grenzt. Das Land gilt als eines der fortschrittlichsten Lateinamerikas. So wurde die Armee bereits 1948 zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft, das Land gewinnt knapp 100 % seines Strombedarfs aus regenerativen Quellen und der Ökotourismus wird stark gefördert. Rund 27 % der Landesfläche stehen unter Naturschutz. Kaffee ist, nach Bananen und Ananas, ein wichtiges Exportgut. Als Kaffeeproduzent belegt Costa Rica in der Welt Platz 14.

Das Klima von Costa Rica hat zwei Jahreszeiten: Von Mai bis November herrscht in Los Santos die Regenzeit. Von einem mäßigen Regen berieselt, haben die Kaffeekirschen genug Zeit zu wachsen und sich zu entwickeln. In der zweiten Jahreshälfte, von Dezember bis April, vermindert sich der Niederschlag, die trockene Jahreszeit und damit auch die Erntezeit, beginnt. Diese idealen Wachstumsbedingungen geben ihm seine Kraft und seinen Geschmacksintensität. Übrigens: In Costa Rica werden aussschließlich Arabica Kaffees – Typica, Caturra, Catuai, Villa Sachi, Bourbon, Gescha und Villalobos – angebaut, dies ist sogar gesetzlich vorgeschrieben.

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Kaffee angebaut wird hauptsächlich in den zentralen, höhergelegenen Regionen des Landes. Bekannte Kaffee-Anbaugebiewte sind Valle Occidental im Norden, Valle Central, Tres Rios im Osten, Brunca ganz im Süden und schließlich Tarrazú im Südwesten. Tarrazú ist ein Kanton der Provinz San José mit 17.000 Einwohnern und der Hauptstadt San Marcos. Es handelt sich um ein wichtiges Anbaugebiet für Kaffee, in dem Spitzenkaffees aus idealen Höhenlagen produziert werden. Der Name Tarrazú stammt aus der Sprache der Huetar-Indianer, die ursprünglich in diesem Gebiet lebten.

Bereits vor 250 Jahren wurden hier die ersten Kaffeepflanzen aus Kuba importiert. Heute kommen 100 Kaffeebäume auf jeden Einwohner. Die geschmackvolle Kaffeebohne ist vor allem auf die für den Kaffeeanbau besonders günstigen klimatischen Bedingungen, sowie die nährstoffreichen vulkanischen Böden zurückzuführen. Der Name der Rarität stammt von der familiengeführten Farm „Mata de Caña“, was übersetzt „Zuckerrohr“ bedeutet – und perfekt zum süßlichen Geschmack dieses einzigartigen Kaffees passt. Auf den nährstoffreichen Böden der angrenzenden vulkanischen Bergketten Cordillera de Talamanca reifen die edlen Arabica-Kaffeekirschen auf einer Höhe von 1.780 Metern heran und sind dabei von Anfang an in besten Händen. Farmerin Ana und ihrer Familie legen dabei ein besonderes Augenmerk auf umweltverträgliche Anbaumethoden und faire Arbeitsbedingungen. Außerdem ist diese Rarität Rainforest Alliance-zertifiziert.

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Der „Mata de Caña“ besteht aus 100 % Arabica der Varietäten Sarchimor, Catimor, Catuaí und Obata und schmeckt süßlich-elegant mit Noten von Agavensirup und Papaya. Wer ihn probieren möchte, der sollte sich beeilen: der Vorrat ist – wie bei allen Ratitätenkaffees von Tchibo – begrenzt. Mit 5,39 Euro je 250 Gram ist er durchaus erschwinglich, dabei ist der Costa Rica Tarrazú einer der besten Hochlandarabicas der Welt!

 

Bildrechte: Tchibo; Quellen: Tchibo, Wikipedia, Kaffee Klinger, Das Kaffeebuch.

 

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