Kaffeeröster Tchibo will CO2-Ausstoß bis 2030 halbieren

Es ist höchste Zeit, die Anstrengungen für mehr Klimaschutz zu erhöhen. Tchibo unterstützt deshalb die Forderungen gegenüber der Bundesregierung, das Covid 19-Wirtschaftsaufbauprogramm nach Covid 19 klimafreundlich auszurichten. Zudem hat Tchibo sein langjähriges Klimaschutzprogramm überarbeitet und ein neues Ziel gesetzt: Das Hamburger Unternehmen will seinen CO2-Fußabdruck bis 2030 im Vergleich zu 2018 um mehr als die Hälfte reduzieren. Es leistet damit seinen Anteil, die Klimaerwärmung um 1,5 Grad zu begrenzen. Dieses folgt den strengen Vorgaben der Science Based Targets Initiative von CDP, UN Global Compact, World Resources Institute und dem WWF, zu denen sich Tchibo bereits im Mai 2020 schriftlich verpflichtet hat.

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Denn die Klimaforschung sagt es deutlich: Um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern, muss die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden. Bei der aktuellen CO2-Ausstoßrate ist das globale CO2-Budget hierfür in sieben Jahren aufgebraucht. Das umfangreiche Maßnahmenpaket sieht vor, den Energieverbrauch an den eigenen Standorten weiter zu senken, die Nutzung erneuerbarer Energien zu intensivieren und Emissionen in den globalen Lieferketten gezielt zu reduzieren.

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Konkret werden alle Auslandsstandorte auf Ökostrom umgestellt – in Deutschland ist dies bereits seit 2008 der Fall. Mit einer 20-Millionen-Euro-Investition werden bis 2022 zudem vier hocheffiziente Röster in Hamburg in Betrieb genommen. Die Röstereien sind in der Klimabilanz 2018 für rund 60 % der von Tchibo verursachten CO2-Emissionen verantwortlich. Erreicht werden soll das ehrgeizige Ziel, indem der Sortimentsanteil und dadurch der Bezug von nachhaltigen Rohstoffe gesteigert wird: Durch recycelte Kunststoffe, Biobaumwolle und vor allem durch nachhaltigen Kaffee.

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Klimaschutz ist nicht neu für Tchibo. Bereits seit 2006 engagiert sich das Unternehmen mit Erfolg: Bis 2012 wurden die transportbedingten Emissionen um über 30 % reduziert. Dafür wurde Tchibo 2013 mit dem Nachhaltigkeitspreis Logistik und 2019 mit dem Lean & Green 1st Star für weitere CO2-Reduktion ausgezeichnet. Im Rahmen der Initiative coffee & climate unterstützt Tchibo seit 2010 Kaffee-Farmer bei der Anpassung an den Klimawandel. Ungefähr 30 % der Tchibo Kaffees stammen aus Zertifizierungen, die den nachhaltigeren Anbau fördern; die übrigen Kaffees werden in den nächsten fünf Jahren mit Biodiversitäts- und Klimaschutzprogrammen integriert.

 

Bildrechte und Quelle: Tchibo.

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