Solidarität in Zeiten von Corona – GEPA – #FairCoffeeNow

Mit dem Kalenderjahr 2019 kann der Fair Trade-Pionier Gepa auf ein sehr positives Geschäftsjahr zurückblicken: Der Umsatz wurde um 9,5 Prozent auf einen Großhandelsumsatz von 80,7 Millionen Euro gesteigert. Konsumenten kauften für rund 119,5 Millionen Euro, darunter waren wie Kaffee, Schokolade, Tee, Honig und Handwerksartikel ein.

Solidarität in Zeiten von Corona

Die aktuelle Corona-Krise betrifft aber nicht nur den Fairen Handel und damit die Gepa hier in Deutschland, sondern ganz besonders auch die Partner im Globalen Süden. Am 14. Mai 1975, also vor 45 Jahren, wurde das Unternehmen gegründet, um gerade diese benachteiligten Produzentengruppen zu unterstützen. Viele, wie etwa Kaffeegenossenschaften oder Handwerksorganisationen, haben jetzt mit existenziellen Nöten zu kämpfen, weil es nicht nur um eine gesundheitliche, sondern auch um eine soziale und wirtschaftliche Krise geht. In den besonders betroffenen Vertriebsbereichen Weltläden, Gruppen und Außer-Haus-Service gab es im April Umsatzeinbrüche von deutlich über 50 bis zu 70 Prozent.

Interview mit BM Mueller

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller forderte Verbraucher gerade während der Corona-Krise zu fairem Konsum auf: „In diesen Zeiten zeigt sich besonders, wie wichtig langfristige und partnerschaftliche Handelsbeziehungen sind. Denn sie sichern auch in der Krise Arbeitsplätze in Entwicklungsländern, obwohl viele Lieferketten drohen zusammenzubrechen. Wir müssen global zusammenhalten.“ Das Entwicklungsministerium habe deswegen ein Corona-Sofortprogramm auf den Weg gebracht: zur Pandemiebekämpfung, zur Verhinderung von Hunger und der Sicherung von Arbeitsplätzen in globalen Lieferketten. „Machen Sie auch mit und kaufen Sie fair – gerade in Zeiten, in denen es auf Menschlichkeit, Verantwortung und Solidarität ankommt, bei uns und überall in der Welt“, fordert der Minister die Konsumenten auf.

Einladung zur Pressekonferenz auf der BIOFACH in Nürnberg

#FairCoffeeNow: Der 1986 erste faire Bio-Kaffee auf dem deutschen Markt steht schon jahrzehntelang für gelebte Solidarität und Unterstützung in Krisenzeiten. Andrea Fütterer, Leiterin Abteilung Grundsatz und Politik erklärte dazu: „Soziale Ungleichheit und ungerechte Welthandelsstrukturen bilden sich durch die Corona-Krise verschärft ab. Massive Einkommensverluste, der Verlust von vielen Arbeitsplätzen und drohende Insolvenzen sind die Folge.“ Unterstützung vonseiten des Staates für Kleinproduzenten seien in den meisten Ländern des Globalen Südens wenig zu erwarten. Sie sind komplett auf sich selbst angewiesen und benötigen die Stabilität des Fairen Handels jetzt mehr denn je. „Die fairen Wertschöpfungsketten dürfen nicht zusammenbrechen“, so Fütterer weiter, „daher unterstützen wir die Initiative zu einem weltweit verbindlichen Lieferketten-Gesetz.“

 

Bildrechte: GEPA/C. Nusch, GEPA – The Fair Trade Company, Michael Gottschalk /Photothek.net/BMZ-Mediathek, GEPA/C. Nusch; Quelle: ots, Unternehmensseiten, Original-Content von: GEPA mbH, übermittelt durch news aktuell.

 

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