Griechisches Kaffee-Tagebuch: die große Mühle

Petra und Dietmar aus Deutschland haben sich in Kos verliebt. Und das schon vor vielen Jahren. Ihr Traum: eine Mühle mit einem kleinen Café, von dessen Einnahmen man leben kann. Das dürfte ja so schwer nicht sein, stehen doch genügend baufällige Mühlen auf der Insel rum. Die Mühlen, zwar prägend für die Inseln in der Region, stehen nämlich nicht unter Denkmalschutz. Trotzdem erwies sich der Erwerb einer solchen als schwerer als ursprünglich gedacht.

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Sie wollten schon aufgeben, da kam die Idee: Und wenn wir uns die Mühle selber bauen? Gesagt, getan. Ein bisschen musste noch gespart werden und dann ging es los mit dem Bau. Der Weg dorthin lohnt sich! Man findet die Mühle, wenn man von Kefalos die Straße nach Norden nimmt und bei einer Kreuzung, die ein Dreieck bildet, nach Limnionas weiterfährt. 500 Meter etwa nach der Kreuzung ist man schon da. Es gibt Filterkaffee und selbstgebackenen Kuchen – und natürlich auch griechischen Kaffee oder Frappé.

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So sitzt man hier an einem der zahlreichen Schattenplätze und kann die Ruhe genießen. Petra erzählt einem Touristen gerade, wie sie hier gelandet sind, Dietmar macht inzwischen meinen Frappé. Ganz klar, hier haben sich zwei ihren Traum erfüllt. Mein Urlaub hingegen neigt sich bereits dem Ende zu. Ob ich mir auch ein Café auf der Insel einrichte?

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Die große Mühle, Kefalos, Kos, Griechenland.

Morgen geht es zum Frühstück in die traditionelle Konditorei Ariston.

Zur versunkenen Inselhauptstadt Astypalaia geht es hier!

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