Griechisches Kaffee-Tagebuch: die Kaffee-Cola

Über die zweckmäßige Einrichtung meines Hotels habe ich schon berichtet. Neben dem höchst willkommenen Kühlschrank und der Klimaanlage, gab es auch einen kleinen Fernseher aus dem vorigen Jahrtausend. Die Auswahl der Programme war auch aus einer anderen Zeit: es gab zwei englischsprachige Sender mit Nachrichten, einen, auf dem 24/7 Modells über den Laufsteg huschten und drei griechische Programme, eines mit Nachrichten und zwei mit Daily Soaps – auf Griechisch natürlich.

Interessanter war da schon die Werbung! Ich liebe ausländische Werbespots, auch, wenn ich nicht verstehe was gesagt wird. Da geb es hauptsächlich das Übliche, Waschmittel, Banken, Chips, doch plötzlich hat mich eine Werbung geradezu elektrisiert: die Kaffee-Cola von Coca Cola!

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Rückblende: Vor ziemlich genau einem Jahr kaufte der US-Softdrink-Multi Coca Cola die britische Firma Costa Coffee, die damals größte globale Kaffeehaus-Kette nach Starbucks und McCafé und damit auch Starbucks größter Konkurrent. Plötzlich mischte der Softdrink-Experte auf dem internationalen Kaffeemarkt mit. Sehr zum Leidwesen der beiden Kaffee-Giganten Nestlé und der JAB-Holding der deutschen Milliardärsfamilie Reimann, hatten doch beide damit gerechnet den Kaffeemarkt alleine zu kontrollieren.

Im Frühjahr kam dann Coca Cola in Asien und Südamerika, namentlich in Japan, Singapur und Vietnam, in Brasilien und Kolumbien, mit einer neuen Kaffee-Brause auf den Markt, jeweils angepasst an den landestypischen Geschmack. So setzt man in Brasilien auf einen Cola mit Espresso, in Vietnam auf eine Ca phe-Cola Mischung. In Deutschland gibt es so ein Getränk bisher nicht. Hierzulande setzt man auf einen Energy-Drink mit Cola-Geschmack.

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Und dann kam diese Werbung auf dem Griechischen Sender. Klar, dass ich dieses Getränk unbedingt haben musste. Doch woher? Von dem AB Supermarkt Marinópoulos! Wieder daheim wurde die Kaffee-Cola, die es in Griechenland, wie überall, nur in Dosen gibt, erst einmal gekühlt. Dann ging es mit einer Test-Dose an die Uferpromenade zum Fotoshooting und Sonnenuntergang.

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Der Geschmack der koffeinhaltigen Brause ist tatsächlich eine Mischung aus Kaffee und Cola und ist so ausgewogen, dass man sich daran gewöhnen könnte. So wurde der dritte Kaffee des Tages mein erster dieser Art aus der Dose. Gäbe es das Getränk hier in Deutschland, so wäre ich sicher Kunde. Hingegen die Energy-Cola, die es hierzulande gibt, nicht überzeugen konnte. Einen so schönen Sonnenuntergang hätte es wahrscheinlich auch ohne Kaffee-Cola gegeben. Aber so hat er einfach besser geschmeckt!

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Morgen kaufen wir Kaffee auf der Insel!

Zurück zum Sonnenuntergang in der King Size Beach Bar in Tigaki? Oder lieber vor ins antike Kos und zu Mikel?

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