Der große Zucker-Test: Imperijal Kocka aus Bosnien

Bosnischer Zucker – das ist ein Mythos. Im Gegensatz zum griechischen Kaffee oder türkischem Mokka wird bosnischer Kaffee meistens ohne Zucker gekocht. Doch natürlich wird Zucker dazu gereicht – krümeliger Würfelzucker aus heimischer Produktion. Und der ist eben nicht so, wie man ihn hier kennt. Ein Webshop mit Balkan-Produkten schreibt: „traditionelle Zuckerwürfel aus Bosnien und Herzegowina. Beliebt in den Balkanländern. Geeignet zum Kaffee/Tee trinken. Unverwechselbarer Geschmack. Viel Spaß beim probieren.“

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Es mag Einbildung sein oder nicht, Reisende, die sich die bosnische Art der Kaffeezubereitung im Urlaub abgekuckt haben und diese daraufhin am heimischen Herd praktizieren, schwören auf den bosnischen Zucker. Er – und nur er allein – garantiert das original bosnische Geschmackserlebnis. Alles andere ist Fake.

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Es sei wie es ist. Alleine die Existenz eines ausreichend großen Zuckervorrats aus Bosnien mag als Erklärung, wie ich dazu stehe, ausreichen. Ist es die Optik? ist es der Geschmack? Ist es der große Brösel-Faktor? Die traditionelle Herstellung? Ich kann es nicht beantworten. Fakt aber ist, dass zu einem richtigen bosnischen Kaffee auch bosnischer Zucker gehört.

 

Morgen befassen wir uns mit dem Arometti, also aromatisierten Zucker!

 

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