BellaCrema mit dem „Second Crack“

Mein Kaffee-Jahr geht ja gut los! Groß war die Freude, als mich ein Probierpaket von Melitta erreichte, gefüllt mit der „BellaCrema Selection des Jahres 2019“ als ganze Bohne und dem „Kaffee des Jahres 2019“ als bereits gemahlener Kaffee. Heute soll es deshalb um die „BellaCrema“ gehen, eine mitteldunkle Röstung nach einem speziellen Verfahren, dem sogenannten „Second Crack“. Die Uluba-Bohne aus Sambia, verwöhnt von der gemäßigten Sonneneinstrahlung der Hochlandwälder Südostafrikas, verleiht diesem Kaffee seinen ursprünglichen und fruchtigen Geschmack mit Anklängen an Mango.

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Im Südosten Afrikas – zwischen den flachen Wäldern des Hochlands, rauschenden Wasserfällen und den fruchtbaren Tälern des Sambesi-Flusses – findet die Uluba-Bohne ihren Ursprung. Auf einer Anbauhöhe von 1.000 bis 1.800 Metern bieten sich der sonnenverwöhnten Kaffeebohne hier die perfekten Bedingungen, um langsam zu wachsen und ihren fruchtigen Geschmack optimal auszubilden.  Das Besondere an sambischen Kaffees ist, neben dem speziellen Anbaugebiet, ein eher milder Geschmack zusammen mit einer feinen Würze und überraschenden Geschmacksnoten.

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Rösten ist ein sehr sensibler Prozess, den eigentlich kein Computer präzise steuern kann. Deshalb sind die meisten Massenprodukte auch für Kaffeefeinschmecker eher uninteressant. Deswegen bemühen sich die großen Röstereien mit Spezialitäten-Kaffees gerade diesen Kundenkreis zu umwerben. Die hohe Kunst dabei ist, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, wenn sich die Aromen entwickeln und bevor der Kaffee verbrennt. Melitta wirbt deshalb für ihre „BellaCrema Selection des Jahres 2019“ mit dem „Second Crack“. Doch was bedeutet das eigentlich?

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First Crack, Second Crack, das sind Begriffe aus der Welt des Röstens. Beim Röstvorgang verlieren die Kaffeebohnen an Wasser. Der in den Bohnen enthaltene Zucker karamellisiert bei etwa 160°C– 190°C. Zwischen 195°C bis 250°C entstehen die Röstaromen. Ein wichtiges Indiz für den Röstgrad der Bohnen ist, neben Farbe, Oberfläche und Geruch, der Crack, ein knackendes Geräusch, das entsteht wenn aufgestaute Gase entweichen. Der erste Crack ensteht bei ungefähr 200°C, der zweite Crack bei etwa 225°C. Blonde Röstungen werden also vor dem ersten Knacken aus der Trommel genommen, dunkelbraune bis schwarze Röstungen erst nach dem zweiten Knacken.

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Genau das ist der Moment, wo sich die vielfältigen Aromen entwickeln. Das Abpassen dieses Moments ist bis heute echte Handwerkskunst. Für den Selektions-Kaffee bedeutet das den optimalen Röstzeitpunkt zu erwischen, bei dem die Bohne ihr fruchtiges Mango-Aroma voll entfaltet. Das Ergebnis dieses handwerklichen Verfahrens ist ein vollmundig-fruchtiger Kaffee der Stärke 3, also ein mittelkräftiger Kaffee mit feinen Fruchtaromen, der sich in der Tat von Massenröstungen erfreulich abhebt. Die Bohne ist auch für meinen Vollautomaten geeignet und ergibt einen ausgewogenen Espresso und einen gehaltvollen Café crème. Eine rundum gelungene Kaffeekomposition, die ab sofort erhältlich ist.

Ausführliches zum „Second Crack“ steht hier!

 

Bildrechte: Titelbild von Melitta Europa GmbH & Co. KG, andere Bilder von Coffeenewstom. Quelle: Melitta Europa GmbH & Co. KG. Die „BellaCrema Selection des Jahres 2019“ wurde mir für diesen Test freundlicher Weise von der Melitta Europa GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt.

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