Public Coffee Roasters, oder: Wie ich beinahe keinen Kaffee bekam!

Eigentlich war ich früh genug am Flughafen. Da mein Flug vom Terminal 2 ging wollte ich, obwohl mein Gate im allen Teil war, rüber schauen in den anderen, neueren Teil. Dazu kann man mit einer U-Bahn mit etwa einer Minute Fahrtzeit übersetzen. Zuerst aber ein Blick auf mein Gate, dass gaaaanz weit rechts war. Bis zum Binnenterminal dauert es daher eine knappe viertel Stunde. Dort angekommen musste ich feststellen, dass das Objekt meiner Begierde, das Café „Sissi und Franz“, leider auf einer anderen Ebene war. Um dorthin zu gelangen hätte ich durch die Passkontrolle müssen und, um wieder zurück auf die ursprüngliche Ebene zu kommen, das gleiche noch ein zweites Mal.

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Dazu war mir die Zeit zu knapp. Und da auch mein Plan B, das Wieners, auf der anderen Ebene lag, machte ich mich lieber auf den Weg zurück zu meinem Gate. Dort könnte ich, wiederwillig zwar, einen Kaffee am Nespresso-Automaten erwerben. Der Vorgang dort ist kompliziert. Man zahlt, wählt eine Kapsel aus, Kaffee, Espresso, Cappuccino, Cafè Latte, legt diese in die Kapselmaschine ein und wählt dort wiederum das für die Kapsel bestimmte Programm. Doch dazu sollte es nicht kommen.

An meinem Gate angekommen erfuhr ich nämlich, dass es geändert worden war, nämlich nach dort, von wo ich gerade kam. Nun ging es also wieder zurück, wieder an ein weit entferntes Gate, an dem es ganz offensichtlich keine Kaffeeversorgung gab. Na, das kann ja was werden.

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Allerdings gab es zu meiner Überraschung an Bord einen frisch aufgegossenen Kaffee von den Public Coffee Roasters aus Hamburg. Der Trick: das Kaffeemehl befindet sich im Becher. Nach der gewünschten Ziehzeit fügt man nach Belieben Milch und Zucker hinzu, rührt um und verschließt den Becher mit einem speziellen Deckel. Da, wo man den Kaffee trinkt, verhindert ein Filter, dass der Satz mitkommt. Das Ergebnis kann sich sehen, beziehungsweise trinken lassen – vor allem im Vergleich mit dem üblichen Flugzeug-Kaffee. Die Public Coffee Roasters sind wohl eine eigene Geschichte wert. Es ging übrigens nach Mallorca, aber davon morgen mehr.

2 Gedanken zu “Public Coffee Roasters, oder: Wie ich beinahe keinen Kaffee bekam!

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