5 typische Kaffeefehler – und wie man sie vermeidet!

Die Zubereitung von Kaffee ist keine geheime Wissenschaft. Eigentlich kann jeder guten Kaffee kochen. Damit das gelingt hier fünf typische Fehler bei der Kaffeezubereitung und wie man sie vermeidet.

1. Das falsche Wasser

Wasser aus der Leitung? Für den Kaffee nicht immer die beste Lösung. Vor allem hartes Wasser, also sehr kalkhaltiges Wasser, schadet Wasserkochern, Kaffeemaschinen und auch dem Geschmack. Wie hart oder weich das Wasser aus der eigenen Leitung ist erfahrt Ihr zum Beispiel von Eurem örtlichen Wasseranbieter. Die Lösung: Wasser filtern! Wasserfilter gibt es schon für wenig Geld im Fachhandel. Nicht nur die Kaffeemaschine lebt länger, auch der Kaffee schmeckt mit gefiltertem Wasser einfach besser. Ansonsten kann auch stilles Wasser vom Discounter eine Lösung sein.

Kalk, h.

Mehr Infos zu Kalk im Wasser hier!

2. Gemahlener Kaffee

Kaffee verliert schnell sein Aroma. Je größer die Reaktionsfläche ist, desto schneller schwindet der Geschmack. Daher besser Kaffeebohnen kaufen und nach Bedarf frisch mahlen. Günstige Mühlen gibt es ab 20,00 Euro mechanisch und ab 50,00 Euro elektrisch. Wer einen Vollautomaten daheim stehen kann, der sollte die Bohnen nicht tagelang in der Maschine lassen. Auch dort verlieren sie ihr Aroma. Besser immer nur kleinere Mengen nachfüllen. Aufbewahren sollte man Kaffee übrigens möglichst Luftdicht, aber nicht im Kühlschrank! Tupper-Dosen eignen sich besonders gut.

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Tipps zur richtigen Lagerung gibt es hier!

 

3. Falscher Mahlgrad

Für Mokka braucht man sehr feines, für Espresso mittelfeines und für Filterkaffee normal feines Kaffeemehl. Passt der Mahlgrad nicht zur gewählten Methode, dann kann es sein, dass der Kaffee entweder zu flach schmeckt, oder zu bitter. Für die Pressstempelkanne zum Beispiel muss der Kaffee grob gemahlen werden, sonst wird das nichts mit dem guten Geschmack. Tipps für den richtigen Mahlgrad finden sich in der Gebrauchsanleitung der Kaffeemühle oder im Internet.

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Ein Beispiel für eine erschwingliche Kaffeemühle gibt es hier!

4. Kochendes Wasser

Kaffee sollte man nicht mit sprudelnd heißem Wasser übergießen. Besser ist eine Wassertemperatur von 90-94°C. Dafür gibt es programmierbare Wasserkocher oder man lässt das heiße Wasser einige Minuten abkühlen. Ist das Wasser zu heiß, dann werden vor allem Gerb- und Bitterstoffe beim Aufguss gelöst. Die aber verderben das Aroma.

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Eine preisgünstige Lösung zur richtigen Wassertemperatur zu kommen gibt es hier!

5. Falsche Zubereitung

Gut, die Methode „Kaffeemaschine“ besticht durch ihre Einfachheit. Aber zumeist nicht durch ihre Qualität. Ein Aufguss von Hand kann die Qualität des Heißgetränks schon um Klassen verbessern. Und die Zubereitung in der French Press kann aus einem guten Kaffee die besten Aromen herauskitzeln. Für beide Methoden gibt es preisgünstiges Zubehör, also Filter und Filtertüten im einen, eine Pressstempelkanne im anderen Fall.

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Wie man seine Kaffee mit der French Press macht beschreibe ich hier!

Wer diese fünf Tipps beherzigt, der ist mit Sicherheit noch kein Barista, aber mit Sicherheit auf dem Weg vom durchschnittlichen zum richtig guten Kaffee!

Mehr zum Thema: 7 Barista-Tipps für besseren Kaffee!

 

Bildrechte: Costa Coffee, pholidito/fotolia, Coffeenewstom (3x), Deutscher Kaffeeverband.

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