Abschied von Badenweiler

Das war ein ereignisreicher Monat! Fast den gesamten April musste und durfte ich wegen meiner Reha in Badenweiler verbringen. Auch, wenn die Wochentage mit Terminen gefüllt waren – Anwendungen, Massagen, Gerätetraining, Wassergymnastik und vielem mehr – so blieb doch immer genügend Zeit die Gegend zu erkunden, hier und da einen Kaffee zu trinken oder einen Ausflug zu machen. Aber: nein! Urlaub war das nicht. Man musste halt das beste daraus machen.

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So zum Beispiel an den organisierten Ausflügen nach Colmar und Mulhouse teilnehmen. Basel, Freiburg und Staufen habe ich dann auf eigene Faust besucht und die Cafés in Badenweiler, Müllheim oder Britzingen waren eh in der Nähe. Und Schritt für Schritt erweiterte ich auch meine physische Reichweite, soll heißen, das intensive Training in der Reha zeigte Wirkung.

Mein persönliches Fazit: sieben Städte, drei Röstereien, 16 Cafés, 25 Berichte und Themen. Die Zeit in Badenweiler war so produktiv, dass ich am liebsten geblieben wäre. Doch was mir am meisten fehlen wird, das ist der Blick aus dem Fenster: Wiesen, Kühe, Badenweiler mit der Burgruine und der Blauen.

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Am Tag vor der Abreise bin ich noch einmal nach Badenweiler rüber ins Café Grether. Hier hatte ich meine erste Begegnung mit der Badener Backkunst. Inzwischen erlaubte das Wetter draußen zu sitzen. Neben einigen Tischen direkt an der Straße gibt es vis-à-vis ein kleines Gärtchen. Hier in der lauen Frühlingssonne schmeckte die Blaubeertorte und der Cappuccino mit Sahne noch einmal so gut. Schwer nachvollziehbar, wie dieses leckere Heißgetränk so in Vergessenheit geraten konnte.

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