Staufen II: Café Decker

Hermann Decker, ein echter badischer Bäcker- und Konditormeister, hat nach Lehr- und Wanderjahren in Deutschland und der Schweiz 1961 das Café Decker in Staufen gegründet. Da ja – wie wir bereits in Badenweiler, Müllheim und Freiburg erfahren haben – beinahe jeder im Land das Bäcker- und Konditorhandwerk versteht, muss schon etwas Besonderes gerade an diesem Café sein, was man an den Gästezahlen durchaus ablesen kann.

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Man kann durchaus sagen, dass der Confiserie Café Decker ein gewisser Ruf vorauseilt. Bis in die Römerbergklinik in Badenweiler, wo man mir ans Herz legte dieses Haus unbedingt zu besuchen, wenn ich Kaffee und Kuchen mag. Der Feinschmecker lobt das Café in seinem Kaffeeführer ebenfalls über den grünen Klee. In der Tat belegt das Treiben in der dortigen Back- und Konditorstube, dass man durchaus lecker, regional und dadurch nachhaltig sein kann.

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In handwerklicher Tradition werden dort mehr als 20 verschiedene Brot- und Brötchensorten sowie feinste Gebäcke aus Rohstoffen und Zutaten von regionalen Produzenten hergestellt. Dabei wird bewusst auf die Verwendung von Konservierungsstoffen verzichtet. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten gibt es darüber hinaus regionale und saisonale Spezialitäten wie Linzertorten, Neujahrsbrezeln, Osterfladen, Spargeltorte, Springerle und anderes mehr.

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Aus der Fülle der zur Verfügung stehenden frischen Obstsorten werden im jahreszeitlichen Wechsel Torten, Waien und Desserts kreiert. Der Gast kann täglich aus über 20 verschiedenen Sahnetorten auswählen, wie zum Beispiel die Agnes Bernauer Torte, die Schwarzwälder Kirschtorte, die Tessiner Himbeersahne oder verführerische Petit Fours. Vom hausgemachten Konditoreneis und den verlockenden Pralinen ganz zu schweigen. Ich selbst erlag der Versuchung einer Tortenkomposition aus Passionsfrucht und Nougat – siehe Titelbild!.

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Das Café Decker verfügt über klassisches Café im gediegenen Kaffeehausstil, eine verglaste Terrasse mit Blick über die Dächer der Altstadt bis hin zur Burg und einen Straßenbereich auf einer denkmalgeschützten gusseisernen Brücke über das kleine Flüsschen Neumagen. Der Kaffee stammt übrigens von „Tee Peter Kaffee, Freiburgs Kaffeerösterei“, deren Produkte mir schon in Badenweiler begegnet sind. Bei der großen Auswahl an Cafés in Staufen kann man das Confiserie Café Decker durchaus als primus inter pares betrachten, als „Erster unter Gleichen“.

 

Confiserie Café Decker, Hauptstraße 70, Staufen im Breisgau, Öffnungszeiten: Montag 12:30 – 18:00 Uhr, Dienstag – Samstag 06:30 – 18:00 Uhr, Sonn- und Feiertage 13:30 – 18:00 Uhr, Geschlossen am 24./25./26. Dezember sowie am 31.12. und 01.01. Am 27.-30.12. von 06.30 – 18.00 Uhr geöffnet.

 

Guten Kaffee gibt es in Staufen auch bei Coffee & more.

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