Basel III: Markthalle

Ein Beispiel erfolgreicher Weiternutzung ist die Markthalle in Basel. Während sich im nahen Elsass die Märkte noch behaupten können – wie zum Beispiel in Colmar oder Mulhouse – war für den Markt direkt am Bahnhof Basel SBB Anfang der 2000er Jahre Schluss. Zu sehr hatten sich die Einkaufsgewohnheiten der Basler geändert.

20180414_130922.jpg

Die Markthalle – auch Großmarkthalle genannt – wurde 1929 errichtet und gilt mit seinem Schalengewölbe und der Achteckkuppel als eine Weiterentwicklung der Kuppelkonstruktion der Leipziger Großmarkthalle. Es hat bei einer Spannweite von 60 Meter eine Stärke von acht Zentimetern, ist 27 m, nach anderen Angaben 28 m, hoch und besitzt die Form von Zykloiden. Zum Zeitpunkt ihrer Eröffnung war die Markthalle der drittgrößte Stahlbeton-Kuppelbau der Welt.

20180414_130707.jpg

Nach mehrjährigem Leerstand und Umbau wurde die Halle in ihrer jetzigen Form wiedereröffnet, als ein Ort für kulturelle Anlässe, mit vielfältiger Gastronomie, bei der natürlich auch ein Café nicht fehlen darf. Am Samstag ist die Markthalle gut besucht, neben Kunsthandwerk gibt es auch einen Flohmarkt. An den Preisen darf man sich nicht stören – wir sind halt in der Schweiz! Für einen Kaffee-Stopp auf unserer Basel-Tour passt die Markthalle allemal.

In der Nähe: Café del Mundo, Confiserie Schiesser.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..