80 Jahre Löskaffee – griechischer Café frappé

Genau das Richtige für heiße Sommertage: der Frappé – ein kühles Kaffeegetränk aus Instantkaffee, Wasser und Eis. Diese Eiskaffee-Variante verbreitete sich so schnell, dass Nescafé versuchte ein eigenes Produkt mit dem Namen zu etablieren. Eher vergeblich, braucht man denn für die Herstellung nur löslichen Kaffee und keine Spezialmischung. Die meisten Griechen schwören übrigens auf das Produkt aus dem Hause Nestlé. Des Geschmacks wegen. Nicht ganz zu Unrecht, denn bei kaltem Kaffee kommen Geschmacksunterschiede oft stärker zur Geltung.

Die Zubereitung ist denkbar einfach: ein Löffel Instantkaffee in ein hohes Glas, Zucker nach Belieben und zwei Finger hoch Wasser. Mit einem kleinen Mixer – wie man ihn zum Aufschäumen von Milch verwendet – wird das Ganze schaumig gerührt, Eiswürfel dazu, dann mit Wasser aufgegossen. Ob man den Frappé mit oder ohne Milch trinkt bleibt dabei eine Glaubensfrage. Aber auch Varianten mit Vanilleeis sind in Umlauf.

In der Zuckerfrage herrscht Klarheit. Hier unterscheidet der Grieche drei Stufen: sketo, das ist ohne Zucker, metrio, mit ein gehäufter Teelöffel Zucker und gliko, mit zwei gehäufte Teelöffel Zucker. Diese Bezeichnungen des Süßegrades werden uns beim Café Eleniko wieder begegnen. Komplett ist unser Frappee übrigens nur mit Strohhalm! ‚στην υγειά μας. Oder kurz: jamas!

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Morgen mischen wir uns ein exotisches Instant-Kaffee-Milch-Getränk!

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