Kaffee Aufbrühen mit der Karlsbader Kanne

Kaffeekannen werden auf Ebay gerne einmal auch als Kaffeemaschinen oder sogar Kaffeeautomat bezeichnet. Vielleicht auch deshalb, weil Kaffeebereiter so sperrig klingt. Und auch ungenau ist, den der Bereiter ist man ja selbst, nicht das Gefäß. Maschinen oder gar Automaten trifft weder auf Filter, noch auf die French Press oder gar auf die Karlsbader Kanne zu. Letztere lässt sich am treffendsten mit Seihkanne bezeichnen.

Richtig billig sind Karlsbader oder Bayreuther Kannen nicht. Sie sehen edel aus und sind kompliziert in der Herstellung. Vor allem das feinmaschige Porzellansieb ist schwierig herzustellen und sorgt beim Brand regelmäßig für Ausschuss. Die Vorteile liegen aber auf der Hand: keine zusätzlicher Abfall durch Papierfilter oder gar Kapseln. Und natürlich die damit verbundene Reinheit des Geschmacks.

Für die Karlsbader Kanne mahlt man den Kaffee am besten grob. Griesfein trifft es am genauesten, beziehungsweise ein Mahlgrad von acht bis zehn, so man so etwas einstellen kann. Bei der Dosierung haben sich anderthalb Esslöffel pro Tasse bewährt. Das entspricht bei diesem Mahlgrad etwa acht bis zehn Gram. Das Kaffeemehl füllt man direkt in den Porzellanfilter, den man auf die Kanne aufgesetzt hat.

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Dann wird der Wasserverteiler aufgesetzt. Erst nur wenig heißes Wasser eingießen und den Kaffee 30 Sekunden ziehen lassen. Dann langsam aber stetig das restliche Wasser zugießen.

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Ist das Wasser durchgelaufen den Porzellanfilter einfach abnehmen. Jetzt den Kaffee in der Kanne servieren. Analog dazu funktioniert der Tassenfilter, nur, dass man den Kaffee nicht noch einschenken muss.

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Morgen beschäftigen wir uns mit einem weiteren Barista-Werkzeug: dem Wasserkessel.

 

Bildrechte und Quelle: Porzellanfabrik Walküre GmbH & Co. KG.

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