Warum ein Barista-Kurs?

Schon vor Beginn dieses Blogs habe ich einen Barista-Kurs besucht. Der Grund dafür war ebenso simpel wie einleuchtend: ich war beim Kampf mit meiner De’Longhi-Siebträger-Maschine an eine natürliche Grenze gekommen, bei der mir kein Youtube-Video mehr helfen konnte. Meine Espressi und Cappuccini wurden einfach nicht so, wie sie sollten und ich wollte.

Das meine Wahl auf die „Scuola di Barista“ von Segafredo fiel, war ein Zufall, aber auch ein Glücksfall. Ort, Termin und Preis passten mir. Sven Eydner führte uns mit Schwung durch den etwa fünfstündigen Kurs für angehende Hobby-Barista. Vermittelt wurden die wichtigsten Wissens-Grundlagen zum Thema Kaffee, eine kurze Warenkunde vom Anbau bis ins Supermarkt-Regal und ein praktischer Teil mit der Zubereitung von Espresso und Cappuccino.

Coffee, cappuccino and cake.

Dabei wurden die verschiedenen Zubereitungsarten für Kaffee ebenso besprochen, wie Kaffeeröstung oder die Auswahl der richtigen Kaffeemaschine. Doch wichtiger als eine gute Kaffeemaschine ist deren Reinigung und Wartung. Deshalb war ein ausführliches Kapitel den notwendigen Reinigungstätigkeiten gewidmet, von der Maschine bis zur Kaffeemühle.

Klar, dass der Barista-Kurs bei einem italienischen Kaffeeröster etwas espressolastig werden kann. In meinem Fall aber ideal, weil es mir doch genau um die Disziplinen Espresso und Cappuccino ging. Und dabei dürfte natürlich auch das Milchaufschäumen nicht zu kurz kommen. Das die Probanden ihre Kreationen gleich verkosten dürften, half bei der Annäherung an das Ziel: einen guten Cappuccino zu machen in Barista-Qualität.

Smiling barista holding cappuccino

Fazit: Barista werden in fünf Stunden geht nicht. Schließlich ist das in Italien nicht von ungefähr ein Ausbildungsberuf mit jahrelanger Lehrzeit. Aber so ein Kurs für Hobby-Baristas hilft dabei die eigenen Fähigkeiten ein Stück weit zu professionalisieren. Dabei Tipps von einem richtigen Kaffee-Profi zu bekommen kann einen bei der Zubereitung von Espresso und Cappuccino für den Hausgebrauch wirklich weiterbringen.

Für Einsteiger ist so ein Grundkurs genau das Richtige, ob als Geschenk oder für einen selbst. Obwohl die Kursangebote lokaler Röster alle ähnlich sind kann es sich lohnen die Schulung nach eigenen Vorlieben auszusuchen. Den Kurs bei der Segafredo Scuola di Barista kann ich jedenfalls für Cappuccino- und Espressoliebhaber als Einstieg empfehlen.

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Bildrechte: Tchibo, beerphotographer/fotolia.com, WavebreakMediaMicro/fotolia.com, CoffeeNewsTom.

2 Gedanken zu “Warum ein Barista-Kurs?

  1. Vielen Dank für diesen Beitrag…schon länger spiele auch ich mit dem Gedanken eines Kurses war aber bisher von den Preisen in meiner Gegend abgeschreckt (nur ein Anbieter) u konnte mir nur wenig konkretes drunter vorstellen….jetzt hab ich aber wieder Lust das in Angriff zu nehmen ☕

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