ReCup bald im Allgäu?

In Rosenheim funktioniert es schon lange, in Wasserburg und München wird an der Verbreitung gearbeitet. Die Rede ist von ReCup, einem Pfandbecher-System, dass Einwegbecher – und damit jede Menge Müll – vermeiden soll. Jetzt ist die Stadt Kempten an einem vergleichbaren Projekt interessiert. Auch die Städte Immenstadt und Sonthofen, der Abfallzweckverband ZAK und die Allgäu GmbH ihre Unterstützung signalisiert. Im Idealfall findet das umweltfreundliche Pfandsystem im ganzen Allgäu Verbreitung.

Das Konzept: Den Kaffee to go gibt es in Bäckereien und Cafés in Mehrwegbechern, für die ein geringer Pfand erhoben wird – in München, Wasserburg und Rosenheim sind es ein Euro – und mit einem Preisvorteil für den Verbraucher. Reinigung und den Austausch defekter Becher übernimmt ReCup oder das Café vor Ort. Sollte ReCup zukünftig allgäuweit eingesetzt werden, dann könnten die Pfandbecher mit einem entsprechenden Logo versehen werden und so das Image von einer umweltfreundlichen und auf Nachhaltigkeit bedachten Tourismusregion stärken.

Alleine in München werden 200.000 Einweggebinde täglich genutzt und nach einmaligem Gebrauch weggeworfen Damit wird die Umwelt nicht nur durch die Müllentsorgung belastet, es werden auch wertvolle Ressourcen vernichtet. Wer keinen eigenen Mehrwegbecher dabei hat oder aus verschiedensten Gründen gerade nicht dabeihaben kann, für den ist der Pfandbecher eine umweltfreundliche und geldbeutelschonende Lösung, die hoffentlich viele Nachahmer findet.

 

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