Über den Dächern der Stadt

Café mit Blick über München – so kann lässt sich das Café im Vorhoelzer Forum treffend beschreiben. Von der Terrasse im fünften Stock der Technischen Universität hat man eine fantastische Aussicht und selbst ohne Föhn lassen sich am Horizont die Berge erkennen. „Das Vorhoelzer Forum ist ein sozialer Mittelpunkt und Beletage der Fakultät für Architektur an der Technischen Universität München“, heißt es auf der dazugehörigen Webseite. „Die Dachetage in der Arcisstraße 21 versteht sich als kommunikative Schnittstelle zwischen Mitgliedern der Fakultät für Architektur und Transferstelle zur Stadt München.“

Das Angebot ist überschaubar aber gut, die Preise human und für Studenten und Universitätsmitarbeiter gibt es Rabatt. Der Kaffee wird von Fachkräften angefertigt – nicht von Architekten – und ordnet sich qualitativ in die Premiumklasse Münchner Espressi ein. Neben einem umfangreichen Kaffeeangebot gibt es Hugo, Aperol Spritz, Kir und weitere Longdrinks, Panini, Pizzen, Muffins und Kuchen stillen den kleinen Hunger.

Der Namensgeber des Forums Robert Vorhoelzer war als Architekt am Wiederaufbau der TU-München beteiligt. Von den Nazis als „Baubolschewist“ verschrien musste er 1933 seine Ämter als Professor und Rektor der TU München abgeben. Zuvor hatte er sich als Vertreter der klassischen Moderne und Mitbegründer der Bayerischen Postbauschule einen Namen gemacht.

Das Terrassencafé erreicht man über den Haupteingang der TU in der Arcisstraße. Folgt man von der Eingangshalle einem langen Gang nach links erreicht man die Aufzüge und über diese den fünften Stock. Geöffnet ist täglich an 9:00 Uhr, geschlossen wird in den Sommermonaten um 22:00 Uhr. So bleibt genügend Zeit den Tag auf einer der schönsten Terrassen Münchens ausklingen zu lassen.

Vorhoelzer Forum, TU-München, Fakultät für Architektur, Arcisstraße 21, Raum 5170, Öffnungszeiten: 09:00 – 22:00 Uhr, Mai – August bis 21:00 Uhr, November bis Februar bis 18:00 Uhr.

6 Gedanken zu “Über den Dächern der Stadt

        1. Rein ins Hauptgebäude, dann links bis zum Aufzug. Oder den Pförtner Fragen – habe ich beim ersten Besuch auch gemacht. Das Caf´r in der Glyptothek ist einer meiner Lieblings-Kaffee-Orte. Die sind bis zum Ende der Renovierung in die Antikensammlung gegenüber gezogen – was während des Lockdowns leider nun auch keinen Unterschied macht…

          Gefällt mir

          1. Kenne den Weg inzwischen, allerdings war es beim letzten Mal wahrscheinlich coronabedingt wieder anders. Das Cafe in der Glyptothek habe ich nur einmal besucht, die Atmosphäre im Keller hat mir nicht gefallen. Nach dem Lockdown ist hoffentlich auch die Sanierung der Glyptothek beendet.

            Gefällt 1 Person

            1. Der Hof in der Glyptothek ist natürlich unvergleichlich. Da kommen die zwei kleinen Lichthöfe in der Antikensammlung nicht mit. Als ich dort – also in der Antikensammlung – das letzte Mal war, kam ich auf dem Rückweg vom Café allerdings mit einem der Museumswärter ins Gespräch, irgendwo zwischen Sonderausstellung und den Etruskern auf der Empore. Der Mann hatte echt Ahnung und zeigte mir einige etruskische Vasen und Teller mit Motiven, die es bis in die Gegenwartskunst geschafft haben, darunter der Kuss von Klimt, der auch einer Vorlage aus etruskischer Zeit entspringt. Trotzdem will ich auch „meine“ Glyptothek zurück, zumal ich einmal wöchentlich dort vorbeikomme und keinen Kaffee dort trinken darf! Dazu übrigen übermorgen mehr… Stichwort: Leone!

              Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.